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Der Abwärtstrend des Deutschen Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) hat sich im zweiten Quartal 2018 fortgesetzt. Mit einem Stand von minus 8,2 Punkten verzeichnet das Stimmungsbarometer einen Rückgang um 0,4 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Grund ist die zunehmend schlechtere Finanzierungssituation. Die befragten Experten schätzen sie gegenüber dem Vorquartal um 9,5 Punkte schlechter ein. Mit 0,6 Punkten lag der entsprechende Teilindex nur noch knapp über Null.

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Da Immobilienverwaltungen zunehmend in der Vermietung und im Verkauf von Wohnungen aktiv werden, startet der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) eine Kurzumfrage unter Immobilienverwaltern zur Höhe der Vermittlungsprovisionen. Erhoben werden soll, wie sich die Provisionssätze von Maklern und Verwaltern zueinander verhalten, da letztere nur unter bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen als Makler auftreten dürfen.

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Nicht nur der Markt für Eigenheime boomt, auch Immobilien als Anlageobjekte sind immer stärker gefragt. Innerhalb von fünf Jahren hat sich das Interesse an diesen Objekten verdoppelt: 52% der Haushalte in Nordrhein-Westfalen können sich eine Rolle als Vermieter vorstellen. Zum Vergleich: 2012 waren es erst 26%. Das ergab die repräsentative Studie „LBS Wohnwünsche“.

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Anerkannten Regeln über die Unterbringung von Steckdosen in der Wohnung existieren nicht, jeder muss hier nach seinen Lebensgewohnheiten planen. Die wichtigste Regel lautet aber: Die Steckdosen sollten in der richtigen Menge und an leicht zugänglichen Orten sein.

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Bausachverständige entdecken immer häufiger Pfusch am Bau und verdeckte Mängel. Die ständig steigenden Anforderungen an die Bauausführung, Handwerker, die nicht entsprechend ausgebildet sind und unterschiedlichste Subunternehmer auf den Baustellen sind Hauptgründe dafür, so ein Experte des Sanierungsspezialisten ISOTEC. Die Schäden, die jedes Jahr durch sogenannten „Pfusch am Bau“ entstehen, addieren sich auf Milliarden Euro-Beträge. Vorbeugen ist auch hier besser als Nachsorgen. Schon am Anfang eines Bauvorhabens sollte deshalb immer ein Bodengutachten stehen.

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Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT Investment schließt nach zweijähriger Platzierungszeit zum 30.06.2018 den Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 16. An dem Fonds haben sich seit der Auflage über 3.500 private Anleger beteiligt. Insgesamt wurden aktuell rund 134 Mio. Euro von privaten Investoren eingebracht und somit bislang gut ein Achtel mehr als beim Vorgängerangebot Wohnen 14, das mit 119 Mio. Euro geschlossen wurde. Schon jetzt ist damit klar, dass der Metropolen 16 einen neuen Platzierungsrekord für PROJECT einfährt.

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ImmobilienScout24 hat ein Onlinetool zur Wertermittlung von Grundstücken vom Netz genommen. Damit reagiert das Portal auf eine einstweilige Verfügung des Oberlandesgerichts München. Die Richter sahen die Angaben auf von ImmobilienScout24 zu Bodenrichtwerten und Bodenwerten als irreführende Werbung an.

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In einen richtungsweisenden Verfahren, bei dem die Erben eines ehemaligen Landwirts klagten, hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass der Verkauf von ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen Jahrzehnte nach der Aufgabe der landwirtschaftlichen Tätigkeit nicht der Besteuerung unterliegt. Im entschiedenen Fall haben die Enkel eines Landwirtes ehemalig landwirtschaftlich genutzte Flächen, die inzwischen Bauland wurden, verkauft.

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Tacheles von Michael Herrmann, Chefredakteur von ImmoCompact

Die Bundesregierung will den Bau von selbst genutztem Wohnraum fördern. Schön und gut. Es wäre auch höchste Zeit. Jahrzehntelange hat sich die öffentliche Hand einen feuchten Kehricht um bezahlbares Wohnen gekümmert. Staatliche Wohnungsgesellschaften wurden reihenweise verkauft und so die öffentlichen Haushalte saniert. Das Sanieren und Bauen von Wohnraum hat man dagegen von Jahr zu Jahr mit höheren Grunderwerbssteuern und neuen Auflagen zu Dämmung, Entsorgung & Co. verteuert.

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<h5>Michael Herrmann</h5>
Michael Herrmann


Die Preise für Wohneigentum in den sieben wichtigsten deutschen Immobilienmärkten – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf – haben allein in den letzten drei Jahren um mehr als 30% zugelegt. Zwischen 3.250 Euro je m2 in Düsseldorf und 6.850 Euro in München müssen derzeit üblicherweise für den Kauf einer Eigentumswohnung eingeplant werden. Innerhalb der Metropolen bestehen je nach Standort der Immobilie allerdings oft enorme Preisunterschiede. Dies zeigen aktuelle Berechnungen des Maklerunternehmens Homeday.

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Die Mietpreisbremse ist ein Musterwerk der Symbolpolitik. Trotz aller Warnungen aus der Branche wollte die Bundesregierung sie unbedingt durchsetzen. Kurz vor der Wahl kommt die Einsicht von oberster Stelle. Hoffentlich war dies nicht die letzte Einsicht – denn die Wohnungs- und Immobilienpolitik der vergangenen Jahre ist ein einziges Debakel.