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Beim Verkauf von selbstgenutztem Wohneigentum ist der Gewinn auch dann in vollem Umfang steuerfrei, wenn zuvor Werbungskosten für ein häusliches Arbeitszimmer abgesetzt wurden. Dies hat das Finanzgericht Köln entschieden. Die Kläger hatten innerhalb der 10-jährigen Spekulationsfrist ihre selbst bewohnte Eigentumswohnung veräußert. In den Vorjahren hatten sie den Abzug von Werbungskosten für ein häusliches Arbeitszimmer in Höhe von 1.250 Euro erfolgreich geltend gemacht.

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Deutsche Bauherren müssen für den Traum vom eigenen Heim immer tiefer in die Tasche greifen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach sind die Baupreise für Wohngebäude im Mai 2018 gegenüber dem Vorjahr um 4,1% gestiegen. Hintergrund ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Immobilien, unter anderem aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen.

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Bei den Registrierungen der Immobiliardarlehensvermittler kehrt allmählich Normalität ein. Im zweiten Quartal 2018 ist die Zahl der beim DIHK registrierten Vermittler von Immobiliardarlehen leicht von 50.193 auf 50.662 gestiegen.

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Jahresplus von 5,5%

Anfang Juli 2017 lag sie bei 48.043. Damit hat die Zahl der Immobiliardarlehensvermittler innerhalb eines Jahres um 5,5% zugelegt. Im ersten Halbjahr 2017 hatte sich die Zahl der 34i-Vermittler noch mehr als verdoppelt. Anfang 2017 waren nur 22.180 Vermittler nach §34i registriert.



Mit 54,5 Mio. Euro hat der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT Investment im ersten Halbjahr 2018 das Eigenkapitalvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut übertroffen. Im vergleichbaren Vorjahreshalbjahr 2017 waren es rund 52 Mio. Euro. Das Wachstum liegt damit bei rund 5%. Das von privaten und semi-professionellen Anlegern zugeflossene Eigenkapital ist über die nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 16, 17 und Metropolen SP 3 eingebracht worden.

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Warum entscheiden sich Eigentümer für den Verkauf ihrer Immobilie? Das wollt McMakler im Rahmen einer Online-Umfrage wissen. Am häufigsten wird eine Immobilie allerdings aus Platzgründen verkauft. In Westdeutschland gaben fast 40 %, in Ostdeutschland knapp 37% an, dass sie sich altersbedingt räumlich verkleinern möchten. Auch wenn die eigenen Kinder ausgezogen sind, wird eine Immobilie oft als zu groß wahrgenommen. Sowohl in den alten, als auch in den neuen Bundesländern gab etwa jeder Zehnte dies als Beweggrund für einen Verkauf an.

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Raus aus der Miete und rein ins Eigenheim – Fast Jeder hat schon einmal vom eigenen Häuschen im Grünen geträumt. Allerdings mangelt es häufig am geforderten Eigenkapital. Die Alternative lautet: Mietkauf. „Das Modell ist vergleichbar mit einem Ratenkauf. Denn die zunächst als Mietobjekt bewohnte Immobilie wird erst zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt Eigentum. Allerdings ist hier Vorsicht angesagt, da der Mietkauf nicht für Jeden geeignet ist“, sagt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.

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Neue Vorschriften für Hessens Bauherren: In §14 der Landesbauordnung wird der Brandschutz neu geregelt. Zum Schutz von schlafenden Personen muss auch außerhalb von Wohnungen in allen Aufenthaltsräumen, in denen Personen schlafen, jeweils mindestens ein Rauchwarnmelder installiert sein. Für Neu- und Umbauten gilt das Gesetz ab sofort, für Bestandsbauten ab 01.01.2020. Zuständig für die Nachrüstung ist der Eigentümer des Objektes.

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In einem Streitfall vor dem Landgericht Bremen entfernte ein Vermieter aufgrund von Baumaßnahmen die Sichtschutzwand auf dem Balkon eines Wohnungsmieters ohne Ersatz. Der Mieter sah sich dadurch negativ beeinträchtig und forderte eine Mietminderung in der Höhe von 20%. Schließlich sei der Balkon dadurch besser einsehbar und zudem weniger vor Wind und Schmutz geschützt. Der Vermieter wollte dies nicht akzeptieren, weshalb der Mieter vor das Amtsgericht Bremen zog.

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Alles beginnt mit einem Traum

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Dem 6. DDIV-Branchenbarometer zufolge haben die Immobilienverwaltungen in Deutschland ihren Umsatz im Jahr 2017 im Schnitt um 4,4% gesteigert. Für das laufende Jahr rechnen sie mit einem Plus von 6,7%. Das Betriebsergebnis soll 2018 sogar um 7,1% steigen. Unternehmen mit mehr als 6.000 verwalteten Einheiten erwarten mit einem Plus von bis zu 10% sogar ein noch besseres Ergebniswachstum.

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Die Mietpreisbremse ist ein Musterwerk der Symbolpolitik. Trotz aller Warnungen aus der Branche wollte die Bundesregierung sie unbedingt durchsetzen. Kurz vor der Wahl kommt die Einsicht von oberster Stelle. Hoffentlich war dies nicht die letzte Einsicht – denn die Wohnungs- und Immobilienpolitik der vergangenen Jahre ist ein einziges Debakel.