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Zurück zu den Wurzeln: Das ist Immobilienkäufern wichtig
10. Februar 2016

Zurück zu den Wurzeln: Das ist Immobilienkäufern wichtig

Die eigene Immobilie ist für die meisten Menschen die größte Anschaffung im Leben. Bei der Auswahl spielt eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Auf welche Faktoren die Hauskäufer besonderen Wert legen, zeigt der jüngste LBS-Hausbesitzertrend. Demnach verschlägt es viele von ihnen wieder zurück zu ihren Wurzeln.


In jungen Jahren lockt oft die weite Welt, egal ob Praktikum im Ausland, das Studium in der fremden Großstadt oder ein Auslandsjahr im Beruf. Wenn dagegen Familienplanung oder der Kauf einer Immobilie ansteht, gewinnen die heimischen Wurzeln aber offenbar wieder stark an Bedeutung. Ein Drittel der Immobilienbesitzer zieht es dann zurück in die Nähe des Elternhauses. Das ist das Ergebnis des LBS-Hausbesitzertrends 2015. Der Umfrage zufolge ist für 34% der Immobilienbesitzer die Nähe zum Haus eines Verwandten oder der Eltern beim Hauskauf sehr wichtig.

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Infrastruktur besonders wichtig

Wichtigster Faktor ist allerdings eine gute Infrastruktur (85%) mit Schulen, Kindergärten, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten. Hinzu kommt eine gute Verkehrsanbindung (73%) sowie eine zentrale Lage (60%). Für 75% der Befragten ist zudem die Nachbarschaft wichtig. In einer angenehmen Umgebung mit sozialen Kontakten fühlen sich die meisten Immobilienbesitzer schließlich wohler. Darum halten sie auch gerne mal ein Schwätzchen mit dem Nachbarn (89%) und nehmen Pakete für ihn an (93%). Sieben von zehn der Befragten haben sich auch schon privat mit ihrem Nachbarn getroffen.

20 bis 30% durch Eigenkapital finanzieren

Umso wichtiger ist es der LBS zufolge, sich Zeit zu nehmen für die Suche nach dem passenden Objekt. „Der Erwerb einer Immobilie ist für viele Menschen eine der größten Investitionen in ihrem Leben“, erklärt Gregor Schneider von der LBS. Ebenso von Bedeutung sei eine wohlüberlegte, solide Finanzierung. „Immobilienerwerber sollten 20 bis 30% der Gesamterwerbskosten in Form von Eigenkapital einbringen“, rät Schneider. „Weitere 20 bis 30% können durch ein Bauspardarlehen abgedeckt werden und die restlichen 40 bis 60% durch einen klassischen Immobilienkredit.“ (mh)





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