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Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland bleiben rückläufig
05. April 2018

Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland bleiben rückläufig

Im Januar 2018 wurden erneut weniger Baugenehmigungen für Wohnungen ausgestellt als vor einem Jahr. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Allerdings ist der Rückgang vor allem auf eine Gebäudeart zurückzuführen.


Im Januar 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 24.800 Wohnungen genehmigt. Den offiziellen Zahlen von Destatis zufolge bedeutet das einen Rückgang von 2,5% oder 640 Baugenehmigungen im Vergleich zum Januar des Vorjahres. Für den Rückgang sind aber vor allem die Zahlen für Wohnheime verantwortlich, die sich mehr als halbiert haben. Ohne sie wäre die Zahl der Baugenehmigungen um 1,8 % gestiegen.

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Klares Minus auf Sicht von drei Monaten

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel die Zahl der genehmigten Wohnungen auch ohne Berücksichtigung der Wohnheime um 3,5%. Insgesamt stand von November 2017 bis Januar 2018 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sogar ein Minus von 6,2% zu Buche.

Deutlich mehr Ein- und Zweifamilienhäuser

Die Zahl der Neubaugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist im Januar um 5,4% gestiegen, in Zweifamilienhäusern sogar um 8,7%. Mehrfamilienhäuser verbuchten ein leichtes Plus von 0,6%angestiegen. Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging im Januar 2018 hingegen um 5,8% zurück. (mh)





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