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Wohnquartiere im Wandel der Zeit
11. August 2017

Wohnquartiere im Wandel der Zeit

Aus unattraktiven, sanierungsbedürftigen Wohnquartieren können innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums angesagte Szeneviertel entstehen. Für Immobilieninhaber in diesen Vierteln stellt das laut Baufi24.de eine erfreuliche Entwicklung dar.


„Es gibt zahlreiche Kriterien, die beim Erwerb von Immobilien eine Rolle spielen. Einer der wichtigsten ist und bleibt die Lage des Objektes“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. Denn die Umgebung trage maßgebend zur Lebensqualität bei. Das Gefühl der Sicherheit, nette Nachbarn und saubere Gehwege seien für die meisten Menschen ebenso wichtig wie das Wohnungsinnere.

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Wohnquartiere verändern sich

In der Innenstadt sind Immobilien meist 20% teurer als in ländlicheren Gegenden. Eigentumswohnungen in vergleichbaren Gebieten kosten sogar bis zu 30% mehr. Deshalb verändern sich Wohnquartiere nach und nach. Viele Interessenten können sich mit Objekten in Toplage, aufgrund des Preis- Leistungsverhältnisses, nicht anfreunden und weichen in günstigere Arbeiterviertel aus, die möglicherweise heruntergekommen und sanierungsbedürftig sind. So können aus den tristen Gebieten Szenequartiere entstehen. Die besten Beispiele sind laut Bauf24.de das Hamburger Schanzenviertel und die Berliner Stadtteile Kreuzberg und Prenzlauer Berg. „Diese Viertel haben den Gentrifizierungsprozess bereits hinter sich“, erläutert Scharfenorth.

Verlauf der Gentrifizierung

Als Gentrifizierung bezeichnet man den sozioökonomischen Strukturwandel bestimmter großstädtischer Viertel im Sinne der Attraktivitätssteigerung für eine neue Klientel und dem anschließenden Zuzug zahlungskräftiger Eigentümer und Mieter. Der Prozess der Gentrifizierung verläuft in allen Vierteln ähnlich. Vermüllte Straßen mit vielen Kiosken und Handyläden erstrahlen mit der Zeit in neuem Glanz. Bewohner sanieren die Fassaden, bepflanzen ihre Balkone und weichen von dem 1-Euro- in die Feinkostläden aus. Wer frühzeitig das Potenzial des Stadtviertels erkennt und dort eine Immobilie erwirbt, kann ein echtes Schnäppchen machen. Es bahnt sich ein Wandel an, wenn viele Studenten und Künstler in dem Gebiet wohnen. Sie bevorzugen verbrauchte, authentische Stadtteile, in dem die Mieten preiswert sind und machen diese Orte bunt sowie abwechslungsreich. Die Folge: Etablierte Bevölkerungsschichten ziehen nach, allen voran junge Familien. Die Ansprüche ändern sich. Wohnraum wird saniert, Preise und Mieten steigen, der Gentrifizierungsprozess ist in vollem Gang.

Chancen beim Immobilienerwerb

Wer die Anzeichen frühzeitig erkennt und eine Immobilie im zukünftigen Szeneviertel erwirbt, verfügt nicht nur über die Chance, dass das Objekt an Wert gewinnt – Der Käufer kann die Veränderungsprozesse des Quartiers sogar aktiv mitgestalten. Wie monatliche Raten aus Zins, Tilgung und Sondertilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen ausfallen, ermitteln Interessierte schnell und einfach mit einem Baufinanzierungsrechner, wie etwa von von Baufi24.de. (mh)





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