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Was Ruheständler am eigenen Heim schätzen
06. März 2018

Was Ruheständler am eigenen Heim schätzen

So gut wie alle Senioren mit einem Eigenheim wollen ihren Lebensabend in der vertrauten Umgebung verbringen. Ein Auszug beispielsweise in ein Alten-/Pflegeheim oder eine kleinere Wohnung erfolgt nur selten freiwillig.


Lediglich 9% der Immobilieneigentümer haben schon einmal mit dem Gedanken gespielt, Haus oder Wohnung zu verkaufen. Eine aktuelle Studie der Deutsche Leibrenten AG zur Lebens- und Wohnsituation von Bundesbürgern ab 65 Jahren zeigt, warum das so ist: Von zentraler Bedeutung für Senioren sind der Wunsch nach Geborgenheit und ein selbstbestimmtes Leben – dies ist ihrer Überzeugung nach nur in der vertrauten Umgebung möglich.

Insbesondere Senioren mit Eigentum haben eine außerordentlich hohe emotionale Bindung an ihr Haus beziehungsweise ihre Wohnung. 97% wollen ihre Immobilie vor allem deswegen nicht verkaufen, weil sie sich hier geborgen fühlen. 94% handeln aus der Überzeugung heraus, nur im eigenen Heim ihre Freiheit bewahren zu können. Deutlich weniger, aber immer noch 77% lehnen einen Auszug ab, weil sie ihre Immobilie an die Nachkommen vererben möchten, wie die Befragung unter 1.000 Senioren ergibt.

Den Senioren ist dabei Selbstbestimmung und Unabhängigkeit wichtiger als die ihnen bewussten Belastungen der Immobilienpflege. Denn die Ruheständler leben oft in großen Häusern, die einst für Familien mit Kindern gebaut wurden – entsprechend hoch ist der Aufwand, das Eigenheim in Schuss zu halten.

Dies bringt zum einen viel anstrengende Arbeit mit sich, die aber auch jung halten kann. Zum anderen ist das Wohnen in großen Eigenheimen, die oft in die Jahre gekommen sind, teuer. Hohe Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten lassen die Vorteile des mietfreien Wohnens sehr gering werden.

Für Senioren, die gerne in der eigenen Immobilie bleiben möchten, aber das darin gebundene Vermögen für die Finanzierung des täglichen Lebens, Hilfe im Haus oder Pflege benötigen, bietet sich eine Immobilien-Leibrente an. Hierbei verkaufen die Senioren ihr Haus oder ihre Wohnung. Sie bekommen im Gegenzug eine monatliche Leibrente und ein mietfreies Wohnrecht – beides lebenslang garantiert. Sowohl das lebenslange Wohnrecht als auch die Leibrente werden notariell im Grundbuch verankert. Das bietet den Senioren ein Höchstmaß an Sicherheit. Sie geben die Kontrolle über ihr Haus trotz Verkauf zu Lebzeiten nie auf und haben sprichwörtlich immer die Hand darauf, so ein Experte von Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG.

Der Wert der Immobilie – ermittelt von einem unabhängigen Sachverständigen – bildet die Grundlage für die Ermittlung der Leibrente. Weitere Faktoren sind das Lebensalter und Geschlecht des Eigentümers. Die Leibrente eignet sich grundsätzlich für alle Immobilieneigentümer, die das 70. Lebensjahr erreicht haben – für Paare ebenso wie für Alleinstehende. (sw)





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