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Was ist eigentlich diese Ablaufgarnitur?
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17. Mai 2018

Was ist eigentlich diese Ablaufgarnitur?

Viele Waschtischarmaturen werden sowohl mit als auch ohne Ablaufgarnitur angeboten. Doch was genau ist eine Ablaufgarnitur? Welche Bestandteile gehören dazu und wozu sind sie gut? Der online Badshop Skybad.de bringt Licht ins Dunkel.


Auf der Suche nach einer Armatur für den Waschtisch stößt man nicht selten auf die Ablaufgarnitur und findet sich schnell in einem Irrgarten aus Bestandteilen eines Abflusssystems wieder. Skybad.de hilft Ihnen aus diesem Irrgarten heraus und verrät, was Sie über Armaturen mit Ablaufgarnitur wissen müssen, damit Sie die passende Lösung für Ihren Waschtisch finden.

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Der Ursprung von allem liegt beim Abflusssystem. Hierzu gehören Siphons, Eckventile und Ablaufgarnituren. Siphons setzen am Abflussloch des Waschbeckens an und fördern das Wasser im Waschbecken in den Abfluss. Die eigentliche Aufgabe von Siphons besteht jedoch darin, dafür zu sorgen, dass Abflussgerüche dortbleiben, wo sie herkommen und sich nicht im Badezimmer verteilen.

Zu den Siphons gehören außerdem Eckventile. Diese sind mit den Siphons verbunden und werden an die Wand montiert. Meistens sind sie im Doppelpack erhältlich, wovon eines für das Warmwasser und das andere für das Kaltwasser bestimmt ist. Mit Hilfe der Eckventile wird die Wasserzufuhr reguliert, so dass beispielsweise beim Wechseln einer Armatur das Wasser abgestellt werden kann.

Der letzte im Bunde eines Ablaufsystems ist die Ablaufgarnitur. Diese besteht aus mehreren Teilen: einem Ablaufventil, einer Zugstange und einem Exzenterhebel. Das Ablaufventil sitzt auf dem Siphon auf und hat die Aufgabe, Wasser im Waschbecken anzusammeln und abfließen zu lassen. Zum Ansammeln wird das Ablaufventil meistens per Hand mit etwas Druck so weit hinuntergedrückt, bis es mit dem Abflussloch bündig abschließt. Das Hinausheben des Ventils in seine Ausgangsposition übernimmt die Zugstange. Diese geht durch die Rückseite des Waschbeckens und verbindet das Ablaufventil mit einem kleinen Exzenterhebel, welcher sich an der Rückseite der Armatur befindet. Wird dieser Exzenterhebel gedrückt, so hebt die Zugstange das Ventil hoch und das Wasser kann abfließen.

Neben klassischen Ablaufgarnituren gibt es auch moderne Push-Open-Ventile. Diese können ohne eine weitere Vorrichtung in das Abflussloch des Waschbeckens gesetzt werden und lassen sich alleinig durch Drücken zum dessen Verschließen und Öffnen bedienen. Hierdurch kann zwar auf den Exzenterhebel verzichtet werden, was die Waschtischarmatur optisch aufwertet, allerdings ist man gezwungen, beim Ablassen des angesammelten Wassers in dieses hineinzugreifen – nicht unbedingt angenehm, wenn das Wasser als Putzwasser gedient hat.

Zusätzlich gilt es einen wichtigen Aspekt zu beachten: Um Überschwemmungen zu vermeiden, besitzen viele Waschbecken einen Überlauf, durch den das Wasser ab einem gewissen Wasserstand abfließt, wenn beispielsweise vergessen wurde, das Wasser abzudrehen. Hierbei muss die Ablaufgarnitur zum Überlauf geführt werden, was im Übrigen ihren Namen Überlaufgarnituren erklärt. Während man bei Waschbecken mit Überlauf die freie Wahl zwischen einem verschließbaren oder nicht verschließbaren Ablaufventil hat, bedürfen Waschbecken ohne Überlauf zwingend ein nicht verschließbares.





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