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Von Chaos-Kellern und Abstellkammern des Vergessens
28. Mai 2018

Von Chaos-Kellern und Abstellkammern des Vergessens

Wer schon länger in seiner Wohnung lebt, kennt das Problem: Immer mehr „wichtige“ Dinge sammeln sich an und müssen unbedingt aufgehoben werden. Sie werden dann oft in Kellern oder Nebenräumen abgestellt. Ordnung und Ordnungssysteme verhindern dort Unfälle.


Um die Wohnung weiterhin einigermaßen in Ordnung zu halten, werden die vermeintlich unentbehrlichen Sachen in Abstellkammer oder Keller gelagert. Und genau diese Lagerung, die sich häufig vom Provisorium zur Dauerlösung entwickelt, führt zu Unfällen, wenn Kisten und Kartons als Stolperfallen im Keller herumstehen. Ehe man sich versieht, kommt es zum Unfall. Vielleicht hätte eine bessere Lichtquelle das verhindern können, aber genau die fehlte eben.

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Zur Einrichtung von Kellern und Abstellräumen rät die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH):
  • Regale sollten direkt am Mauerwerk befestigt und so bemessen sein, dass alle Dinge systematisch darin Platz finden. Schwere Sachen unten, leichte oben lagern. Wer seine Kartons beschriftet, spart Zeit beim Suchen.
  • Scharfe Kanten oder Gegenstände sollten nicht hervorstehen.
  • Eine gute Lichtquelle sorgt für Sicherheit und hilft, Gesuchtes leichter zu finden. Eine ausreichende Beleuchtung ist daher ein Muss.
  • Lampen dürfen nicht mit leicht brennbaren Materialien wie Zeitungen oder Stoffen abgedeckt werden: Wird das Licht versehentlich doch einmal brennen gelassen, kann das einen Brand auslösen.
  • Leitern stehen am besten in Griffweite, sofern obere Borde nur damit zugänglich sind. Ein Stuhl ist keine Alternative!
  • Der Keller sollte abgeschlossen sein, wenn Kinder im Haushalt leben. Die lieben Kleinen sehen hier schnell eine „Fundgrube“ und finden Materialien zum Spielen, die ihnen gefährlich werden können.

Manchmal hilft auch schon die ehrliche Frage an sich selbst weiter, ob man all die aufbewahrten Dinge wirklich braucht. Das Aufräumen des Kellers oder Abstellraumes ist eine gute Gelegenheit, um auszumisten. Wahrscheinlich benötigt man das, was man seit fünf Jahren nicht angefasst hat, nie wieder. Und was spricht dagegen, überzählige Möbel und Haushaltsgüter auf dem Flohmarkt zu verkaufen – außer, dass man am Ende einen schönen leeren Keller und eine schön gefüllte Geldbörse hat? (sw)





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