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Versickern statt versiegeln: Neue Pflastersteine machen es möglich
18. April 2018

Versickern statt versiegeln: Neue Pflastersteine machen es möglich

Das Münchner Unternehmen BayWa bietet mit seiner neuen Produktreihe versickerungsfähige Pflastersteine an. Garten- und Landschaftsbauern soll dabei eine breite Auswahl an optisch ansprechenden Oberflächen zur Gestaltung von Wegen und Flächen zur Verfügung stehen.


Auch Grundstücksbesitzer profitieren, da sich dadurch Abwassergebühren reduzieren lassen. Zudem leisten versickerungsfähig ausgebildete Flächen einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Wasserkreislauf. Bei der Berechnung der Abwassergebühr spielt der Grad der Versiegelung des Grundstücks in vielen Kommunen eine zentrale Rolle.

Eine belastbare und zugleich kostensparende Lösung stellen in diesem Zusammenhang versickerungsfähige Pflastersteine dar. Die BayWa hat hierzu zwei neue Produktlinien aus Beton im Sortiment. Diese sind gemäß DIN 18130 auf ihre Versickerungsfähigkeit geprüft und übertreffen die Anforderungen an die kurzzeitig erreichbare Infiltrationsleistung deutlich.

Neben dem ökonomischen Vorteil zahlt sich der Einsatz des versickerungsfähigen Pflasters auch ökologisch aus: Regenwasser wird dem Boden direkt zugeführt, die Grundwasserneubildung dadurch verstärkt und die Kanalisation entlastet. Damit eine nachhaltige, anspruchsvolle und funktionale Flächenbefestigung entsteht, bietet das Unternehmen auch die entsprechende Beratung zur Planung und Ausführung.

Auch optisch hat das neue Pflaster einiges zu bieten: Der Pflastertyp „Aqua“ ist in den Varianten Antik, Elegant und Linear verfügbar. Antik steht dabei für eine rustikale Optik, während Linear eine betonglatte natürliche und Elegant eine feingestrahlte Oberfläche aufweisen. Unterschiedliche Farbtöne vervollständigen die Produktauswahl. Alle Pflastertypen sind als Läuferverband aus sieben verschiedenen Formaten in kombinierter Lage erhältlich. Mit dieser Mischung aus Formaten und Reihenbreiten lassen sich abwechslungsreiche Flächen realisieren.

Auf fünf verschiedenen Formaten in kombinierter Lage basiert das „Klosterpflaster“. Das Verlegesystem lässt sich flexibel und leicht anwenden. Eine umlaufende Verschiebesicherung sorgt für eine hohe Flächenstabilität. Dieser Pflastertyp ist in vier verschiedenen Farbtönen und zwei Kantenausführungen erhältlich: Bei der linearen Version sind die Kanten gerade ausgeführt, in der antiken sind diese leicht gebrochen beziehungsweise gealtert. Die Farbtöne reichen von einfarbig in Grau und Anthrazit bis zu changierend in Nuancen von Bernstein und Basalt.

Eingesetzt werden die versickerungsfähigen Pflastersteine beispielsweise für fußläufige Bereiche, Garagenzufahrten und PKW-Stellplätze. Maßtoleranzen, Witterungs- und Abriebwiderstand entsprechen der geltenden Norm. Dies bietet Verarbeitern und Grundstücksbesitzern gleichermaßen Sicherheit. Da zu den jeweiligen Pflastertypen auch die passenden Palisaden, Mauersteine und Stufen verfügbar sind, kann ein einheitliches Bild erzeugt werden. Abgestimmt auf das Produktprogramm sind zudem Verlegezubehör, Zierkies und Fugenmaterial erhältlich. (sw)





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