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Verbraucher halten schädliche Baustoffe für unbedenklich
16. Oktober 2018

Verbraucher halten schädliche Baustoffe für unbedenklich

In Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Innofact hat BENZ24 sich mit dem Thema Wohngesundheit beschäftigt und gemeinsam die Studie „Wohngesundes Deutschland“ erstellt. Viele deutsche Verbraucher halten demnach gesundheitsschädliche Baustoffe für unbedenklich.


Wohngesundheit ja – aber wie?

Die Ergebnisse der Studie lassen darauf schließen, dass die Verbraucher zwar gern wohngesund bauen und renovieren möchten, aber nicht wissen, wie sie dies realisieren können. Beispielsweise halten 73% der Deutschen Laminat noch immer für unbedenklich, obwohl bei der Herstellung giftige Inhaltsstoffe Verwendung finden. Als Orientierung dienen häufig Gütesiegel, die allerdings nicht immer wohngesunde Produkte kennzeichnen. Vielmehr verwirren diese eher, denn aufgrund der Gütesiegel werden häufig ökologische Produkte mit wohngesunden Produkten verwechselt. Diese These bestätigt auch das Ergebnis der Befragten z. B. in Hinblick auf Papiertapete. Diese wird als wohngesund eingestuft, ist es aber aufgrund des Schimmelrisikos nicht. Außerdem zeigte die Studie, dass es Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gibt, denn die Verbraucher in Ostdeutschland werkeln lieber selbst, während die Menschen in Westdeutschland häufiger Aufträge vergeben.

Elektrosmog – stark unterschätzt

Für ein wohngesundes Ambiente ist auch eine möglichst strahlungsarme Umgebung wichtig. Doch die Studie zeigt, dass sich 55% der Verbraucher kaum Gedanken um Elektrosmog machen, während 93% der Experten warnen. Elektrosmog ist bekannt dafür, Schlaf- sowie Konzentrationsstörungen auszulösen. Sogar Erbgutschäden wurden in diesem Zusammenhang bereits genannt.

Schlusswort

Der Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel, bekannt aus Funk und Fernsehen fasst in seinem Schlusswort zusammen, dass der Trend Wohngesundheit weiter voran schreiten und immer mehr Bedeutung in unserer Gesellschaft erlangen wird. (sw)





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