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Trendwende an den Hauspreismärkten
20. November 2015

Trendwende an den Hauspreismärkten

Die Preise für Bestandshäuser sind im Oktober erstmals in diesem Jahr gefallen. Ein- und Zweifamilienhäuser, deren Preise zuletzt zwei Mal in Folge gesunken waren, legten hingegen wieder zu. Der Preisindex insgesamt hat ebenfalls nachgegeben. Der Beginn einer nachhaltigen Trendwende?


Nachdem die die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser zuletzt zwei Monate in Folge leicht gesunken waren, legten sie im Oktober als einziger Bereich des EUROPACE Hauspreis-Index (EPX) mit einem Plus von 0,29% leicht zu. Der Rückgang des Vormonats von 0,28% ist damit in etwa ausgeglichen.

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Gesamtindex geht leicht zurück

Der Teilindex für Eigentumswohnungen hat hingegen leicht um 0,26% nachgegeben. Der Index für bestehende Häuser ist in diesem Jahr erstmals ebenfalls gesunken (-1,23%). In Summe verzeichnet auch der EPX-Gesamtindex erneut einen leichten Rückgang 0,37% auf 122,07 Punkte.

Nicht mehr als Momentaufnahmen

Trendwende an den Hauspreismärkten

„Das zeigt wieder, wie volatil Immobilienpreise sich kurzfristig entwickeln“, kommentiert der Europace-Vorstandsvorsitzende Thilo Wiegand. „Letzten Monat noch haben wir diskutiert, ob der Rückgang des Preisindexes für Neubauhäuser über zwei Monate in Folge schon ein Hinweis auf eine Trendwende sein könnte. Diesen Monat sind es allein die Neubauhäuser, die im Preis gestiegen sind. Das sind alles Momentaufnahmen“, ist sich Wiegand sicher. „Wichtig ist der Blick auf die mittelfristige Entwicklung über ein halbes Jahr oder länger. Und da zeigt unsere Grafik sehr schön, dass die Preisanstiege immer mal wieder kleine Dellen haben, aber der Trend ungebrochen nach oben zeigt.“ (mh)





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