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So geht die richtige Absicherung des Eigenheims vor Sturm und Starkregen
02. März 2018

So geht die richtige Absicherung des Eigenheims vor Sturm und Starkregen

Extreme Wetter werden immer häufiger und die Folgen immer gravierender. Doch für Schäden durch diese Naturkatastrophen kommt auch die beste Wohngebäudeversicherung nicht auf. Wie Eigentümer sich richtig gegen extreme Wetterereignisse absichern und was sie beachten müssen, erläutert Marco Bai, Spezialist für Versicherung bei Dr. Klein.


Eine Gebäudeversicherung ist vielfältig. Sie sichert die eigenen vier Wände gegen Sturm-, Feuer-, Blitz-, Hagel-, sowie Leitungswasserschäden ab. Doch was ist mit extremeren Wetterphänomenen wie Überschwemmung, Hochwasser, Rückstau oder Starkregen? „Überflutete Autos, Wohnzimmer, Keller und, und, und – viele wissen nicht, dass diese sogenannten Elementarschäden nicht im Standardschutz der Wohngebäudeversicherung enthalten sind“, erklärt der Spezialist Marco Bai.

Elementarschadenpolice

Sie müssen zusätzlich über eine Elementarschadenpolice abgesichert werden. „Gerade in Risiko-Regionen ist diese unverzichtbar“, so Bai weiter. „Aber auch alle anderen Immobilienbesitzer sollten sich eine entsprechende Absicherung unbedingt überlegen, denn Starkregen kann es überall geben.“ Das gesamte Bundesgebiet ist in vier Gefährdungsklassen (ZÜRS-Zonen) eingeteilt. Je höher die Klasse, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Elementarschaden kommt – und desto teurer wird der Versicherungsbeitrag. „Vielen Eigentümer ist nicht klar, in welcher Zone sich das eigene Haus befindet“, meint Marco Bai. „Unabhängige Experten wie die Spezialisten für Versicherung von Dr. Klein können sowohl die ZÜRS-Zone des Eigenheims als auch die bestmöglichen Konditionen für eine entsprechende Absicherung ermitteln.“

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Klar ist: Bei Hochwasser, Starkregen und Co. ist nicht nur das Gebäude, sondern auch der gesamte Haushalt gefährdet. Eine Hausratversicherung sichert alle im Haus befindlichen Gegenstände ab. Oft überschwemmen Wassermassen bei Starkregen aber auch Kellerräume, die Garage oder das Gartenhäuschen. Wer dort wertvolle Sachen wie Fahrräder, Waschmaschine oder diverse Möbel lagert, sollte sicherstellen, dass diese ebenfalls von der Versicherung abgedeckt sind. Auch das Auto ist bei Starkregen in Gefahr. Hier hilft die Teilkaskoversicherung – sogar bei einem Totalschaden. Alle, denen ihr Auto also heilig ist, sollten dies bei Abschluss der Kfz-Versicherung bedenken. Damit es gar nicht erst zu schweren Schäden kommt, sind vorsorgliche und schadenmindernde Baumaßnahmen am Haus empfehlenswert. Beispielsweise kann der Keller durch druckwasserdichte Fenster geschützt werden. Zudem sind Erhöhungen von Hauseingängen durch Treppen oder Rampen sinnvoll.

Klarer Kopf statt Panik

Das bekannte Sprichwort der Versicherungen lautet: „Retten, was zu retten ist.“ Bei Eintritt des Schadens sollte man als Versicherungsnehmer daher versuchen, den Schaden soweit es geht zu vermindern. „Aber natürlich nur, sofern keine Gefahr für die eigene Gesundheit besteht“, mahnt Marco Bai. „Am wichtigsten ist, dass der Vorfall so schnell wie möglich dem Versicherer gemeldet wird.“ Die Schäden sollten die Versicherten anhand von Fotos sowie Notizen genau dokumentieren und die Schadenmeldung vollständig ausfüllen. Reparaturen und Aufräumarbeiten werden anschließend in Abstimmung mit dem Versicherer durchgeführt. (mh)





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