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Smart Homes bereits so verbreitet wie Wintergärten
04. Februar 2016

Smart Homes bereits so verbreitet wie Wintergärten

„Smart Homes“ sind schon lange keine Science-Fiction-Fantasie mehr: Intelligente Haussysteme findet man in Deutschland inzwischen schon so häufig wie Wintergärten. Das zeigt die aktuelle Wohntraumstudie von Interhyp. Die zukunftsweisende Technik lässt sich demnach aber offenbar nicht immer leicht umsetzen.


Je 6% der Deutschen verfügen über ein Smart Home oder ein einen Wintergarten. Bei ersterem dürfte die Zahl in Zukunft steigen, denn für knapp ein Drittel der Deutschen gehört ein Smart-Home-System zur idealen Ausstattung ihres Traumhauses.

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Smarte Effizienz

Im tiefsten Winter heimkommen und das Zuhause mollig warm vorfinden – diesen Wunschtraum kann unter anderem eine intelligente Steuerung der Heizungsanlage durch ein Smart-Home-System erfüllen. Und weil solch eine intelligente Hausautomation einen effizienteren Energieeinsatz verspricht, braucht man die Heizkostenabrechnung nicht zu fürchten. „Die Deutschen legen beim Erwerb ihrer Immobilie Wert auf Energieeffizienz“, erläutert Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Störfaktor Nebenkosten

Heizung und Strom sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. 55% der Teilnehmer an der repräsentativen Befragung von 2.100 Bundesbürgern stören sich an der Höhe ihrer Nebenkosten. Sie sind der drittwichtigste Aspekt, den die Deutschen bei der Wahl ihrer Traumwohnung beachten. Aus Kostengründen die Heizung herunterzufahren, kommt aber offenbar für die meisten nicht infrage. Etwa drei von vier Deutschen schätzen an einer Immobilie besonders deren Behaglichkeit.

Aufwand bei der Umsetzung

Die zukunftsweisende Technik lässt sich aber offenbar nicht immer leicht umsetzen. Aus Sicht der im Rahmen der Studie befragten Architekten liegen Smart Homes mit 36% der Nennungen auf dem zweiten Platz der am seltensten zu realisierenden Ausstattungsmerkmale. Nur ein Pool ist demnach noch schwieriger zu verwirklichen (52%). Vor allem das Nachrüsten einer Bestandsimmobilie sei häufig kostenaufwändig. „Darlehensnehmer sollten Kosten und Nutzen von Sonderausstattung wie Smart-Home-Systemen sorgfältig abwägen und mit Blick auf die Finanzierung realistisch kalkulieren“, rät Interhyp-Chef Goris. (mh)

Die Ergebnisse der Interhyp-Wohntraumstudie sind unter www.interhyp.de/ueber-interhyp/presse/wohntraumstudie/ zusammengefasst.





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