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Smart Home: Gothaer Versicherung startet Kooperation mit Grohe
16. April 2018

Smart Home: Gothaer Versicherung startet Kooperation mit Grohe

Die Gothaer Versicherung baut ihr Smart-Home-Angebot aus. Eine Kooperation mit dem deutschen Traditionsunternehmen Grohe soll die Prävention von Leitungswasserschäden verbessern. Gothaer Kunden sollen von einem besonderem Angebot für das Grohe Wassersicherheitssystem profitieren.


Die Gothaer Versicherung baut ihr Smart-Home-Angebot systematisch aus: Mit Grohe, dem weltweit führenden Hersteller von Sanitärarmaturen, hat der Kölner Versicherer das nächste renommierte deutsche Traditionsunternehmen für eine Kooperation gewonnen. Leitungswasserschäden zählen zu den häufigsten Schadenfällen im Haushalt. Bundesweit entsteht laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Durchschnitt alle 30 Sekunden ein Leck in einer Wasserleitung. Etwa 1,1 Millionen Schäden entstehen Versicherungsnehmern so Jahr für Jahr.

Vorbeugen statt flicken

Damit es erst gar nicht zu einem Leitungswasserschaden kommt, bietet die Gothaer ihren Kunden ein exklusives Angebot für die beiden Produkte Grohe Sense und Grohe Sense Guard. „Wir freuen uns, dass wir mit Grohe ein weiteres namhaftes, deutsches Traditionsunternehmen für eine Kooperation gewonnen haben. Grohe steht für Verlässlichkeit, einen hohen Qualitätsstandard und gleichzeitig tolles Design“, sagt Dr. Christopher Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine. „Jeder installiert einen Feuermelder, aber vor einem Wasserrohrbruch schützt sich aktuell kaum jemand. Ich freue mich, dass wir mit Gothaer einen starken Partner gefunden haben, mit dem wir gemeinsam zeigen können, dass es hierfür eine Lösung gibt“, ergänzt Michael Rauterkus, CEO von GROHE.

Notfall-Warnmeldung auf das Smartphone

Der Wassersensor Grohe Sense funktioniert ähnlich wie ein Rauchmelder: Bei Kontakt des Sensorunterteils mit Wasser schlägt die Technologie Alarm und schickt automatisch eine Warnmeldung auf das Smartphone. Damit bekommen die Nutzer im Schadenfall rechtzeitig eine Information und können größere Schäden verhindern. Der Sensor misst aber auch Raumtemperatur sowie Luftfeuchtigkeit und kann so beispielsweise Hinweise auf Schimmel geben. Der Grohe Sense Guard wiederum ist ein intelligentes System zur Wassersteuerung, das sogar Mikrorisse in beschädigten Leitungen erkennt und im Notfall die Wasserzufuhr automatisch stoppt. Auch der reguläre Wasserverbrauch sowie der Wasserdruck lassen sich mit dem System kontrollieren.

Nicht die erste Smart-Home-Partnerschaft

Die Zusammenarbeit mit Grohe zur Leitungswasserschaden-Prävention ist der nächste Schritt für die Gothaer im attraktiven Smart Home-Markt: Seit Herbst des vergangenen Jahres gibt es eine Kooperation mit dem Sicherheitstechnik-Anbieter ABUS in Sachen smarter Einbruchschutz. „Wir wollen nicht nur für unsere Kunden da sein, wenn ihnen ein Schaden entstanden ist, sondern auch, quasi als digitaler Alltagshelfer, dabei unterstützen, dass erst gar kein Schaden entsteht“, sagt Lohmann. (mh)





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