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Scope nimmt institutionelle Immobilienfonds unter die Lupe
10. April 2018

Scope nimmt institutionelle Immobilienfonds unter die Lupe

Wo investieren institutionelle Immobilienfonds besonders aktiv? Welche Risikoklassen sind besonders verbreitet? Und welche Renditen werden den Anlegern in Aussicht gestellt? Die Antworten auf diese Fragen liefert eine aktuelle Analyse von Scope Investor Services.


Institutionellen Investoren steht aktuell ein breites Angebot an indirekten Immobilienfonds zur Verfügung: Mindestens 107 Alternative Investment Fonds sind derzeit investierbar. Das geplante Eigenkapitalvolumen der Fonds summiert sich auf 43,3 Mrd. Euro. Das zeigt eine Umfrage von Scope Investor Services, an der insgesamt 38 Asset Manager teilgenommen und Auskunft über ihr aktuelles Angebot an indirekten Immobilienanlagen für deutsche Investoren gegeben haben.

Starker Fokus auf Deutschland und Europa

Rund ein Drittel der 107 untersuchten Fonds hat einen breiten Investitionsfokus auf Westeuropa. Ein weiteres Drittel konzentriert sich rein auf deutsche Immobilien. Mit deutlichem Abstand folgen Fonds mit dem Investmentziel USA oder Großbritannien. Lediglich zwei Fonds investieren global. Gegenwärtig investieren etwa 85% der Fonds in die risikoarmen Risikoklassen „Core“ und „Core plus“. Nur 15% der Fonds kaufen Objekte mit den Risikoprofilen „Value Added“ oder „Opportunistisch“.

Ausschüttungsrenditen von 4% bis 5%

Rund die Hälfte der Fonds, die eine Angabe zu den erwarteten Renditen gemacht haben, planen eine jährliche Ausschüttungsrendite zwischen 4% und 5%. In Bezug auf die Gesamtrendite stellt das Gros der Fonds jedoch 6% bis 8% p. a. in Aussicht. Aus der Tatsache, dass die erwartete Gesamtrendite die Ausschüttungsrendite übersteigt, lässt sich laut Scope schließen, dass Fondsmanager zusätzliche Wertschöpfungskomponenten einplanen – insbesondere Wertzuwächse der Fondsimmobilien. (mh)





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