Ratgeber: Richtig heizen und lüften | ImmoCompact - Nachrichten
AssCompact - Facebook AssCompact - Twitter AssCompact - Xing

Ratgeber: Richtig heizen und lüften
18. Dezember 2017

Ratgeber: Richtig heizen und lüften

Sparen ohne frieren? Warme Wohnung ohne stickige Luft? Die Tarifexperten von Verivox erklären, wie man richtig heizt und lüftet und so mühelos Geld spart. 10 Tipps, die ganz leicht zu Hause angewendet werden können.


Verivox hat 10 Tipps zusammengefasst, wie man richtig heizt und lüftet. Sie lauten wie folgt:

Anzeige
1. Nicht überheizen

Ein Grad weniger Heiztemperatur spart rund 6% Energie und somit Geld. Gerade Räume, die nicht so häufig genutzt werden, müssen nicht rund um die Uhr warmgehalten werden.

2. Nachts Temperatur absenken

Etwa eine Stunde, bevor man zu Bett geht, können die Heizkörper um etwa fünf Grad gedrosselt werden. Damit spart man bis zu einem Drittel der Heizkosten. Unter 16 Grad sollte die Temperatur aber nicht fallen. Sonst droht Schimmel.

3. Heizkörper nicht verdecken

Am effektivsten heizt man laut Verivox, wenn sich die Wärme der Heizung zügig und gleichmäßig im Raum verteilt. Deshalb sollten keine Möbel direkt vor den Heizkörpern stehen. Staut sich die warme Luft, müssen bis zu 15% mehr Energie aufgewendet werden.

4. Lüften beugt Schimmel vor

Während der Heizperiode sollte regelmäßig gelüftet werden – am besten mehrmals am Tag für einige Minuten. Staut sich länger feuchte Luft in der Wohnung, erhöht das das Risiko von Schimmelbildung.

5. Stoßlüften statt Dauerkipp

Werden die Fenster gekippt, so kühlt die gesamte Wohnung aus. Kurzes Stoßlüften lässt dagegen stickige oder feuchte Luft entweichen, bevor die Wände auskühlen. Am schnellsten geht es, wenn man einen Durchzug herstellt, indem ein zweites Fenster an der gegenüberliegenden Seite der Wohnung geöffnet wird.

6. Heizung aus während des Lüftens

Sind die Fenster geöffnet, sollte die Heizung vorübergehend ausgeschaltet werden. Geschieht das nicht, versucht der Heizkörper die eingestellte Temperatur im Raum aufrechtzuerhalten. Weil aber kalte Luft hereinströmt, wendet er dazu unnötig viel Energie auf.

7. Heizkörper entlüften

Zu Beginn der Heizsaison sollte man alle Heizkörper aufdrehen und mit einem Schmetterlingsschlüssel das Ventil öffnen. Einfach ein Glas darunter halten und das Ventil schließen, sobald warmes Wasser heraustritt. So gehen man  sicher, dass der komplette Heizkörper Leistung erbringt.

8. Rollläden über Nacht herunterlassen

Die Rollläden sollten geschlossen werden, denn diese isolieren zusätzlich und schützen die Wohnräume vor den kalten Außentemperaturen. Entsprechend weniger Energie muss die Heizung aufwenden.

9. Durchzugstellen abdichten

Auch die Türen sollten geschlossen werden, vor allem, wenn man manche Räume heizt und manche nicht. So bleibt die Wärme in den Räumen, die beheizt werden. Andere Räume „mit zu heizen“ ist nicht effizient. Zugige Stellen sollten abgedeckt werden, zum Beispiel den Spalt unter der Wohnungstüre. Hier kann Wärme ins kalte Treppenhaus entweichen oder kalte Luft hereinströmen.

10. Gasanbieter wechseln

Die günstigste Energie ist die, die erst gar nicht verbraucht wird. Doch auch beim Rest können Verbraucher noch sparen: Ein Haushalt in einem Einfamilienhaus mit 20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch spare zum Beispiel mit einem Wechsel vom teuren Grundversorger zum günstigsten Tarif mit verbraucherfreundlichen Konditionen bis zu 600 Euro. (sw)





ImmoCompact Abonnement

Sie wollen den ImmoCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des ImmoCompact Newsletters und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Mietpreisbremse ist ein Musterwerk der Symbolpolitik. Trotz aller Warnungen aus der Branche wollte die Bundesregierung sie unbedingt durchsetzen. Kurz vor der Wahl kommt die Einsicht von oberster Stelle. Hoffentlich war dies nicht die letzte Einsicht – denn die Wohnungs- und Immobilienpolitik der vergangenen Jahre ist ein einziges Debakel.