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PropTech WiredScore startet in Nordrhein-Westfalen
17. Juli 2018

PropTech WiredScore startet in Nordrhein-Westfalen

Das PropTech WiredScore hat seinen Markteintritt in Nordrhein-Westfalen gefeiert: Im Rahmen einer Abendveranstaltung im Kölner Harbour.Club wurden die digitalen Vorreiter in der Region vorgestellt und das Thema Konnektivität von Büroimmobilien bei einer Podiumsdiskussion beleuchtet.


Sven Aengenvoort, National Director & Team Leader Landlord Representation bei JLL, stellte fest: „Viele Nutzer und Eigentümer haben heute noch keinen ausreichenden Überblick über ihr eigenes Konnektivitäts-Potential.“ Ihnen fehlen oft genaue Informationen über die Art und Leistungsfähigkeit der Internet- oder Mobilfunkanbindung im eigenen Gebäude. Dem will WiredScore nun Abhilfe schaffen.

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Digitale Infrastruktur

Das PropTech hat zwei Immobilien in Köln im Hinblick auf ihre digitale Infrastruktur geprüft und zertifiziert. Der im MediaPark gelegene KölnTurm des kanadischen Immobilieninvestors Dream Global REIT wurde als erstes Gebäude in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde die Immobilie Kaiser Hof, die derzeit von der Projektentwicklungsgesellschaft Art-Invest Real Estate erstellt wird, mit der höchsten WiredScore Zertifizierungsstufe in Platin ausgezeichnet. „Beide Gebäude entsprechen damit modernsten Standards und berücksichtigen die Konnektivitätsbedürfnisse von Mietern im digitalen Zeitalter in besonderem Maße“, sagte Sebastian Seehusen, Director of Germany bei WiredScore.

Sieben weitere Gebäude in Prüfung

WiredScore prüft aktuell sieben weitere Bürogebäude in Nordrhein-Westfalen. So haben ABG & BEMA, Hines, MOMENI und PATRIZIA Immobilien Gebäude im Zertifizierungsprozess. Sebastian Kohts, Director Business Development bei WiredScore, erklärt die Motivation dahinter: „Wenn heute das Internet ausfällt, stehen bei vielen Unternehmen alle Geschäftsprozesse still. Entsprechend spielt das Thema Konnektivität bei der Anmietungsentscheidung eine immer wichtigere Rolle. Mit der WiredScore-Zertifizierung schaffen wir die nötige Transparenz für den Nutzer und zeigen gleichzeitig Verbesserungspotentiale für den Eigentümer auf.“

Hohe Diskrepanz zwischen Machbarem und Realität

Mit solchen Verbesserungen könnte sich für Dr.-Ing. Claudia Nagel, Co-Founder und Geschäftsführerin Operations, Technik und Finanzen des PropTechs KIWI, etwas ändern. Ihr Unternehmen bietet ein Online-Türzugangssystem – und installiert mangels verlässlicher Infrastruktur vor Ort die passenden Systeme dazu immer noch selbst. „Die Diskrepanz zwischen dem, was möglich ist, und der Realität ist immer noch sehr groß“, stellte sie fest.

Sicherheitsbedenken

Sven Aengenvoort wies in dem Zusammenhang auf Sicherheitsbedenken, sowohl seitens der Nutzer, als auch der Eigentümer hin: „Haftungsrisiken müssen nicht nur zwischen den beiden Parteien, sondern auch den beteiligten Dienstleistern geklärt sein.“ Norman Meyer, Leiter digitale Geschäftsmodelle der Drees & Sommer SE, fügte hinzu, dass auch unterschiedliche Datenstandards und -formate den Fortschritt vieler Digitalisierungsprozesse verzögern. (mh)





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