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Preise für Eigentumswohnungen legen deutlich zu
09. März 2016

Preise für Eigentumswohnungen legen deutlich zu

2015 sind die Preise für Eigentumswohnungen um 14,5% angestiegen, das hat eine aktuelle Empirica-Analyse ergeben. Weitere Ergebnisse: Im Kaufpreis-Ranking sind nicht nur die sogenannten „Big 7“ vertreten; hier hat vielmehr München die Nase vorn, gefolgt von Freiburg und Stuttgart.


Laut einer aktuellen Empirica-Analyse haben die Preise für Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr durchschnittlich um 14,5% zugelegt und damit ein Rekordhoch erreicht. Demnach stieg der Index für Eigentumswohnungen im vierten Quartal 2015 um 2,4% an, während der Index von Ein- und Zweifamilienhäusern um 1,7% zulegte.

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Keine Preisblase bei Immobilien

Der Geschäftsführer der PROJECT Investment Gruppe Wolfgang Dippold gibt aber Entwarnung: „Die Preise am deutschen Immobilienmarkt steigen erkennbar, nichtsdestotrotz braucht man sich vor einer Preisblase bislang nicht sorgen.“ Dabei liegen die Kaufpreise in kreisfreien Städten aktuell 1,9% über dem Niveau des dritten Quartals 2015, in Landkreisen 1,5% und deutschlandweit 1,7% darüber. Im Jahresvergleich bedeutet das, dass die Preise über die gesamte Republik verstreut im letzten Quartal um 8,5% gestiegen sind. Analysiert man zudem die derzeitigen Preise vor dem Hintergrund derer von 2004, sind diese laut Empirica deutschlandweit um 25,9% gestiegen, in den kreisfreien Städten um 38,9% und in den Landkreisen um 18,6%. „Der deutsche Immobilienmarkt hat in den vergangenen zehn Jahren einen Aufschwung erlebt wie Jahrzehnte nicht“, erklärt Wolfgang Dippold.

Städte-Kaufpreis-Ranking: München liegt vorne

Dabei publizieren die Macher der Empirica-Analyse auch ein Städte-Kaufpreis-Ranking. Auf dem ersten Platz liegt mit großem Abstand München (Platz 1), gefolgt von Freiburg (Platz 2), Stuttgart (Platz 3), Ingolstadt (Platz 4), Hamburg (Platz 5), Regensburg (Platz 6), Frankfurt am Main (Platz 7), Düsseldorf (Platz 8), Rosenheim (Platz 9)und Erlangen (Platz 10). „Anhand dieses Rankings sieht man auch, dass nicht zwangsläufig immer nur die ‚Big 7‘ hohe Preise aufweisen“, kommentiert Wolfgang Dippold das Ranking. Dieses Phänomen fände man eher bei den Mietpreisen, so der Geschäftsführer der PROJECT Investment Gruppe.

Angebotsmieten nicht so stark gestiegen wie Kaufpreis

Wenn es um Angebotsmieten geht, ist zwar ein Aufwärtstrend erkennbar, allerdings nicht so stark wie bei den Kaufpreisen. Laut Empirica sind die Mietpreise deutschlandweit im vierten Quartal 2015 um 0,8% gestiegen, in kreisfreien Städten um 0,5% und mit einem Prozent am stärksten in Landkreisen. Aufs ganze Jahr gesehen, betrug der Anstieg deutschlandweit 3,9%, in Landkreisen 4,1% und in kreisfreien Städten 3,6%. (sg)





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