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Nachfrage nach Ferienimmobilien legt kräftig zu
23. November 2017

Nachfrage nach Ferienimmobilien legt kräftig zu

Ferienimmobilien sind nicht nur bei Urlaubern beliebt, sondern gelten zunehmend auch als lukrative Investition – vor allem, wenn diese in Deutschland liegt. Die Nachfrage wächst daher stark. Investoren sollten aber auch ausländische Ferienimmobilien im Blick behalten.


9% Bruttorendite lassen sich hierzulande mit dem eigenen Ferienhaus pro Jahr erwirtschaften. Das zeigt die „Marktstudie private Ferienimmobilien 2017“ von Deutschlands führendem Ferienhausportal FeWo-direkt und Engel & Völkers. Knapp zwei Drittel der Deutschen mit Ferienimmobilienbesitz haben demnach ihr Ferienhaus oder ihre Ferienwohnung hierzulande in den vergangenen sechs Jahren erworben. Damit sind die Immobilieninvestitionen am Standort Deutschland um zehn Prozentpunkte angestiegen.

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Höhere Renditen im Ausland

Investoren sollten sich der Studie zufolge aber nicht nur auf den heimischen Markt konzentrieren, sondern sich auch im Ausland umschauen. Dort gebe es häufig höhere Mieteinnahmen und eine gute Auslastung – und damit unter dem Strich zum Teil attraktivere Renditen. So liegen die durchschnittlichen Mieteinnahmen im Ausland bei 18.000 Euro pro Jahr, in Deutschland hingegen bei nur 16.700 Euro.

Nachfrage nach Ferienimmobilien legt kräftig zu
Österreich gewinnt an Attraktivität

Vor allem Österreich hat sich positiv entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr ist der durchschnittliche Kaufpreis von 221.000 auf 204.000 Euro gesunken, so dass das Verhältnis zu den Mieteinnahmen von durchschnittlich 19.400 Euro pro Jahr der Studie zufolge sehr günstig ist und eine Bruttorendite von 9,5% ermöglicht. Auch Spanien angesichts einer Bruttorendite von gut 8% attraktiv und stehen damit zu Recht an zweiter Stelle im Ranking der von deutschen Investoren präferierten Standorte für Ferienimmobilien. (mh)





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