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Nachfrage nach Baukindergeld sinkt rapide
29. November 2018

Nachfrage nach Baukindergeld sinkt rapide

Nach einem anfänglichen Run auf das Baukindergeld ist inzwischen die Zahl der Anträge deutlich zurückgegangen. Gab es in der ersten Woche noch 9.574 Anträge, waren es zuletzt nur noch 2.810. Bis zum 19.10.2018 gingen insgesamt 24.399 Anträge auf Baukindergeld ein.


Die Nachfrage nach Baukindergeld ist deutlich gesunken. Während in der ersten Woche 9.574 Anträge eingegangen sind und in der zweiten Woche knapp 5.500, waren es in der fünften Woche seit dem Start des Programms nur noch 2.810 Anträge. Dies geht aus der Antwort des Bundestags auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Im Zeitraum vom 18.09.2018 bis zum 19.10.2018 gab es insgesamt 24.399 Anträge auf Baukindergeld. Die meisten davon stammen laut Angaben des Bundestags von Familien mit einem oder zwei Kindern. Die Bundesregierung schätzt, dass etwa 550.000 Familien Baukindergeld erhalten könnten. Für den Zeitraum von 2018 bis 2021 rechnet man im Haushalt mit Ausgaben in Höhe von 2,7 Mrd. Euro.

Nachweise können ab März 2019 eingereicht werden

Die Einführung des Baukindergelds erfolgt in zwei Stufen. Seit dem 18.09.2018 ist es möglich, Baukindergeld zu beantragen. Ab voraussichtlich März 2019 können die Antragsteller die entsprechenden Nachweise als Voraussetzung für die Auszahlung des Baukindergeldes bei der KfW Bankengruppe einreichen.

Das Baukindergeld ist eine Förderung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Im Rahmen des Programms erhalten Familien und Alleinerziehende, die erstmals selbst genutztes Wohneigentum erwerben oder bauen, 1.200 Euro jährlich pro Kind, sofern sie bestimmte Einkommensgrenzen nicht übersteigen. Das Baukindergeld wird zehn Jahre lang gezahlt. (tk)





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