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Lust am Wohneigentum nimmt weiter zu
17. Juli 2017

Lust am Wohneigentum nimmt weiter zu

Wofür sparen die Deutschen? Das wollte der Verband der Privaten Bausparkassen in seiner Sommerumfrage 2017 wissen. Altersvorsorge hat demnach den Konsum als Sparmotiv Nummer 1 wieder abgelöst. Wohneigentum hat ebenfalls an Beliebtheit gewonnen.


Das Sparmotiv „Wohneigentum“ ist das einzige, das in der Gunst der Deutschen im Sommer 2017 zulegen konnte. Klarer Verlierer: das Sparen für späteren „Konsum“. Das ist das wesentliche Ergebnis der Sommerumfrage 2017 zum Sparverhalten der Deutschen. Kantar TNS befragte dazu im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen bereits zum 60. Mal über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren.

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Altersvorsorge und Wohneigentum legen zu

Auf Platz 1 der Sparmotive steht jetzt wieder die „Altersvorsorge“ mit unverändert 58% der Nennungen. Das Sparmotiv „Konsum“ verzeichnet einen Rückgang um 7 Prozentpunkte auf 54% und nimmt damit Platz 2 ein. Gewinner der aktuellen Umfrage ist das Sparmotiv „Wohneigentum“. Es konnte um 4 Prozentpunkte auf 46% zulegen und damit den dritten Platz festigen.

Mietfrei im Alter

„Die jüngsten Debatten um die Zukunft der Rente haben den Wert des mietfreien Wohnens im Alter wieder verstärkt ins Bewusstsein gerückt“, kommentiert Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen, die Ergebnisse. „An einem zweckgerichteten Vorsparen führt dabei kein Weg vorbei, will man später nicht in eine Schuldenfalle geraten.“

Vertrauensverlust bei der Kapitalanlage

Lust am Wohneigentum nimmt weiter zu

Beim Sparmotiv „Kapitalanlage“, zu dem Investmentfonds, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Kapitallebensversicherungen zähln, gibt es einen Rückgang um 2 Prozentpunkte auf 27%. Der Vertrauensverlust, der sich hier nach Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 zeigte, ist damit keinesfalls überwunden. In den Jahren 2006/2007 nannten im Schnitt immerhin noch 44% dieses Sparmotiv. Keine Änderung gegenüber der Frühjahrsumfrage ergab sich bei den Sparmotiven „Ausbildung der Kinder“ und „Notgroschen“. Beide erreichen erneut jeweils 3%. (mh)





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