Krisensichere Altersvorsorge durch Pflegeimmobilien | ImmoCompact - Nachrichten
AssCompact - Facebook AssCompact - Twitter AssCompact - Xing

Krisensichere Altersvorsorge durch Pflegeimmobilien
06. November 2018

Krisensichere Altersvorsorge durch Pflegeimmobilien

Altersvorsorge ist ein Muss. Daran gibt es in Deutschland kaum noch Zweifel. Doch wie sorgt man richtig und krisensicher für das Alter vor? Mit Pflegeimmobilien – meint Sandro Pawils von der WirtschaftsHaus AG. Dem Experten zufolge bieten sie eines der besten Risiko-Rendite-Verhältnisse am Markt.


Der Begriff „Rente“ hat sich in den letzten Jahren in seiner Bedeutung gewandelt. Freuten sich die Menschen vor Jahren mit dem Näherrücken ihrer Rentenzeit auf einen besonnenen Lebensabschnitt und finanzielle Sicherheit, sieht dies heutzutage anders aus. Infolge des demografischen Wandels hat sich die Rentenpolitik stark verändert. Um im Rentenalter die zu erwartende finanzielle Lücke schließen zu können, ist es für Arbeitnehmer notwendig, sich über eine private Altersvorsorge zu informieren – und für Selbstständige erst recht.

Viele Deutsche fürchten sich derzeit zudem vor einer Inflation, ausgelöst durch die Eurokrise und die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die zur Bekämpfung der Finanzkrise in den letzten Jahren die Märkte mit Geld überschwemmt. Dies führt in der Regel zur Steigung der Inflationsraten und die vermehrte Investition in Sachwerte. „Im Gegensatz zu klassischen Geldanlagen wie Tages- oder Festgelder sind die meisten Sachwerte inflationsgeschützt und krisensicher. Lediglich ihre Zerstörung kann zu einem Totalverlust führen“, sagt Sandro Pawils, Vertriebsvorstand der WirtschaftsHaus AG.

Inflationsgeschützte Anlagen

Ein stetig wachsender Teil von Anlegern setzt auf „krisensicheres Betongold“: Immobilien. Bei erworbenen Häusern oder Wohnungen schützen sich Käufer vor Mieterhöhungen, die meist mit einer Inflation einhergehen. Aufgenommene Schulden lassen sich bei einer langfristigen Zinsbindung zudem real reduzieren. Bei Immobilien, die Anleger vermieten, besteht ein Inflationsschutz aber nur dann, wenn die steigenden Kosten durch eine Mieterhöhung gedeckt werden können. Hinzu kommen die Instandhaltungskosten und Verwaltungsarbeiten, die für Vermieter anfallen.

Anders verhält sich das bei der Kapitalanlage Pflegeimmobilie. Bei dieser Investmentform handelt es sich um einzelne Wohneinheiten in Pflegeheimen, die für ihre Eigentümer nur einen recht geringen Wartungsaufwand bedeuten, da die Betreiber der Einrichtungen die Instandhaltungsarbeiten übernehmen.

„Pflegeimmobilien gelten in der Finanzbranche schon seit einiger Zeit als eine äußerst sichere Anlageform – auch, aber nicht nur begründet in ihrer Unabhängigkeit von Börsen und Finanzmärkten. So haben diese Objekte in der Assetklasse der Immobilieninvestments eines der besten Risiko-Rendite-Verhältnisse“, erklärt Sandro Pawils. Käufer zahlen für einzelne Pflegeimmobilien feste Preise, auf die sie dann eine Mietrendite von 4 bis 5% erhalten. Zusätzlich ist der Miet- beziehungsweise Pachtvertrag indexiert und wird entsprechend über die Laufzeit angepasst, sodass die Objekte nicht im Wert fallen und somit inflationsgeschützt sind.

Bevorzugtes Belegungsrecht

Zudem bestehen für die „Kapitalanlage Pflegeimmobilie“ erstklassige Zukunftsaussichten. Denn zu den bereits bestehenden Plätzen wächst der Bedarf an zusätzlichen Pflegeplätzen, aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge, bis zum Jahr 2030 um etwa 320.000 weitere Einheiten. Laut Jan Linsin, Head of Research CBRE Deutschland, ist aufgrund des hohen Sanierungsstaus vieler Pflegeimmobilien daneben mit einem Revitalisierungs- beziehungsweise Ersatzbedarf von etwa 6,1 Mrd. Euro zu rechnen.

„Mit Pflegeimmobilien sorgen Käufer außerdem gleich doppelt für das Alter vor, da ihnen die Betreiber regelmäßig ein bevorzugtes Belegungsrecht innerhalb der Einrichtung zusprechen. Dieses Recht garantiert Investoren oder ihren Angehörigen die Option, im Alter in eine der Wohnungen des Pflegeheims, in dem sie ihre Kapitalanlage besitzen, oder in ein anderes Apartment des gleichen Betreibers zu ziehen und dabei eine mögliche Warteliste zu überspringen“, berichtet Vertriebsvorstand der WirtschaftsHaus AG. Das ist besonders dann interessant, wenn Investoren beispielsweise auch im Alter in einer bestimmten Region wohnen bleiben wollen. (mh)


<h5>Sandro Pawils</h5>
Sandro Pawils




ImmoCompact Abonnement

Sie wollen den ImmoCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des ImmoCompact Newsletters und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Mietpreisbremse ist ein Musterwerk der Symbolpolitik. Trotz aller Warnungen aus der Branche wollte die Bundesregierung sie unbedingt durchsetzen. Kurz vor der Wahl kommt die Einsicht von oberster Stelle. Hoffentlich war dies nicht die letzte Einsicht – denn die Wohnungs- und Immobilienpolitik der vergangenen Jahre ist ein einziges Debakel.