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Jeder dritte deutsche Rentner klagt über ein zu großes Eigenheim
29. November 2016

Jeder dritte deutsche Rentner klagt über ein zu großes Eigenheim

Jeder dritte Eigenheimbesitzer im Ruhestand hält seine Immobilie für zu groß. Ein Umzug ist für die Senioren dennoch keine Alternative. Nur neun Prozent haben sich überhaupt schon mal damit beschäftigt, die vertraute Umgebung zu verlassen. Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG und des Instituts für Versicherungswissenschaft der Universität Köln.


Senioren mit Eigentum verfügen über durchschnittlich 60 m2 Wohnfläche pro Person – 50% mehr als Erwerbstätige, die mit 40 m2 auskommen müssen. Entsprechend aufwändig ist die Pflege der Immobilie: Hausputz, Gartenpflege, Instandhaltung – viele Senioren fühlen sich nach eigenen Angaben damit überfordert. Doch nur die Wenigsten können sich professionelle Hilfe leisten.

Rechtzeitig planen und vorsorgen

„Wer im Alter in der eigenen Immobilie wohnen bleiben möchte, sollte rechtzeitig planen und vorsorgen für den Tag, an dem er Haus und Garten nicht mehr alleine bewirtschaften kann“, sagt Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten. „Ein genauer Blick in die Zukunft auf regelmäßige Einnahmen und Ausgaben sowie die finanziellen Reserven ist unverzichtbar. Sonst droht in einer Situation, in der Senioren auf Unterstützung angewiesen sind, doch noch der Auszug aus der vertrauten Umgebung.“

Regelmäßige zusätzliche Einnahmen

Senioren, die trotz geringer Rente und wenig Ersparnissen einen lebenslangen Verbleib in ihrem Haus oder ihrer Wohnung sicherstellen möchten, können sich mit einer Immobilien-Leibrente regelmäßige zusätzliche Einnahmen erschließen. Sie machen damit das in ihrem Eigentum steckende Vermögen schon zu Lebzeiten nutzbar. Dagegen schafft der erzwungene Umzug in eine kleinere Wohnung oft keine Liquidität, da die flächenmäßig kleinere Neubauwohnung oder ein Platz im betreuten Wohnen oft genug teurer ist als der Verkaufspreis der eigenen gebrauchten Immobilie.

Renaissance einer jahrhundertelange Tradition

Die Immobilien-Leibrente verfügt zwar über eine jahrhundertelange Tradition, wurde aber in den vergangenen Jahrzehnten nur noch wenig angeboten, da es nur vereinzelt Privatpersonen gab, die als Investoren ein Haus auf Rentenbasis erworben haben. Derzeit erlebt die Leibrente eine Renaissance, und jeder fünfte Eigentümer ab 69 Jahren hat Interesse, sein Haus oder seine Wohnung gegen eine lebenslange Leibrente zu verkaufen – bei mietfreiem Wohnrecht. Mit der Deutsche Leibrenten tritt erstmals ein bundesweiter Investor auf. (mh)





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