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ISS jagt Strabag das Facility Management der Deutschen Telekom ab
19. Oktober 2017

ISS jagt Strabag das Facility Management der Deutschen Telekom ab

ISS hat eines der größten Facility-Management-Mandate Deutschlands für sich gewonnen. Der Dienstleister wird zukünftig integrierte Facility Services für die Deutsche Telekom an rund 9.000 Standorten bundesweit liefern. Nach der vollständigen Umsetzung wird die Partnerschaft der größte Vertrag in der ISS-Gruppe.


ISS hat den Abschluss mehrerer zehnjähriger Verträge mit Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom AG bekannt gegeben. Im Rahmen dieser Verträge wird ISS ab Juli 2019 in ganz Deutschland integrierte Facility Services (IFS) liefern. Die Partnerschaft umfasst mehrere tausend Gebäude, Antennen, Türme, Masten und andere technische Anlagen.

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6.000 Mitarbeiter betroffen

ISS will in Umsetzung der Auftragsneuvergabe aktiv Gespräche mit dem derzeitigen Bestandsdienstleister Strabag PFS aufnehmen, um eine reibungslose und ungestörte Auftragsnachfolge sicherzustellen. Insgesamt sind rund 6.000 Mitarbeiter im Rahmen der abgeschlossenen Partnerschaftsverträge eingebunden. Nach der Umsetzung werden diese Verträge etwa 4% des Umsatzes der ISS-Gruppe bezogen ausmachen.

Größter Deal der Unternehmensgeschichte

„Dies ist das größte Vertragsverhältnis in der ISS-Geschichte, und wir sind sehr stolz über das Vertrauen, das die Deutsche Telekom uns mit diesem Vertrag zeigt“, kommentiert ISS-Group-CEO Jeff Gravenhorst den Deal. Dieser sei ein hervorragendes Beispiel für eine ergebnisorientierte Partnerschaft. ISS werde dabei eng mit den Kunden zusammenarbeiten, um ein zuverlässiges, transparentes und qualitativ hochwertiges Service-Setup zu gewährleisten. Gemeinsam sollen Innovationen vorangetrieben und wertschöpfende ISS Service-Konzepte zum Leben erweckt werden.

Umfassende Dienstleistungen

Die Dienstleistungen umfassen Property Services einschließlich wichtiger technischer Dienstleistungen, Reinigungs- und Supportleistungen, Facility Management sowie die Unterstützung bei Investitionsprojekten. ISS werde bewährte Konzepte implementieren, wie ISS@FMS, ein Facility Management System, das transparente Daten zu Einrichtungen und Workflows bereitstellt, und Touchpoints@ISS, ein Servicekonzept, das den Endnutzer und seine Bedürfnisse bei der täglichen Arbeit in den Mittelpunkt stellt. ISS wird zudem neueste Sensorik- und IoT-Lösungen einsetzen, um Informationen über die Nutzung von Einrichtungen und den Status der technischen Ausrüstung und der Belegungsfrequenz zu sammeln, um die Gebäudeeffizienz und die Endnutzerfahrung zu optimieren. (mh)





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