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Hausverkäufer haftet bei Feuchtigkeitsschäden
09. Februar 2016

Hausverkäufer haftet bei Feuchtigkeitsschäden

Schimmel ist nicht nur unschön anzusehen, sondern auch gesundheitsgefährdend. Das OLG Saarbrücken hat nun entschieden, dass der Verkäufer einer Immobilie bei Feuchtigkeitsschäden haftet. Beim Hausverkauf muss er über entsprechende Mängel aufklären.


Gerade bei vielen älteren Immobilien sind die Keller feucht. Bisweilen ist das harmlos. Oft aber können daraus gesundheitliche Risiken erwachsen, die sich nur durch eine kostspielige Sanierung bzw. Trockenlegung der Räume vermeiden lassen. Doch der Verkäufer muss ihm bekannte Mängel angeben.

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Verkäufer muss informieren

Im vorliegenden Fall des Oberlandesgerichts Saarbrücken bemerkte der Kläger kurz nach dem Erwerb eines mehr als 60 Jahre alten Hauses Schimmel an den Kellerwänden. Die darüber informierte Verkäuferin zeigte sich ahnungslos. Daraufhin focht der Käufer den Grundstückskaufvertrag wegen sogenannter arglistiger Täuschung an und verlangte die Erstattung des Kaufpreises. In der Berufungsinstanz vor dem Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken bekam der Kläger Recht (Az.: 1 U 132/12). Die frühere Eigentümerin hätte demnach vor dem Verkauf über den Schimmelbefall und die Feuchtigkeit im Keller informieren müssen. (sw)





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