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Gefragtes Miteinander der Immobilienbranche in München
02. März 2016

Gefragtes Miteinander der Immobilienbranche in München

In Kooperation mit dem Europäische Metropolregion München (EMM) e.V. hat ehret + klein am 25.02.2016 zum Immobilien-Frühstück in Tutzing geladen. Das Interesse, wie in der 25.000 km² großen Metropolregion München, zwischen Garmisch-Partenkirchen und Ingolstadt, Kaufbeuren und Dingolfing, bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann, war groß.


80 Teilnehmer begrüßte Christoph Göbel, stellvertretender Vorsitzender des EMM e.V., zum ersten Immobilien-Frühstück in der Metropolregion München. Neben dem Tutzinger Bürgermeister Rudolf Krug und seinen Amtskollegen aus Kaufbeuren, Landsberg am Lech und Penzing, folgten Immobilienentwickler, Investoren, Juristen, Makler, Ökonomen und Planer der Einladung von ehret + klein zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken.

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Wachstumspotenzial

Holger Wachter und Dominik Sailer von DW Real Estate beleuchteten ausschnittsweise den Immobilienmarkt der Metropolregion München und gaben erste Einblicke in das Wachstumspotenzial ausgewählter Teilregionen. Aus der Diskussion ergaben sich Hinweise für die Vertiefung der derzeit laufenden Studie „Greater Munich. Immobilienmarkt-Bericht 2016“.

Hemmschuh mangelnde Bekanntheit

Dr. André Turiaux, von der HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft, erläuterte, wie sich auch für kleinere Kommunen die in München erfolgreiche sozialgerechte Bodennutzung als Instrument zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und zur Beteiligung der Investoren an der nötigen Infrastruktur eignet. Oberbürgermeister Mathias Neuner aus Landsberg betonte, dass die sozialgerechte Bodennutzung einen Beitrag zu einer lebendigen Stadtgesellschaft und einer städtebaulich verträglichen Entwicklung leisten könne. Dr. Heike Piasecki, Niederlassungsleiterin der BulwienGesa AG, nannte als Hemmschuh den benötigten Wohnraum zu schaffen, dass die in der Metrolpolregion verfügbaren Flächen für Wohn- oder Gewerbebau gar nicht ausreichend bekannt seien.

„Als Projektentwickler ist es heute wichtig, über den Tellerrand zu schauen, transparent und offen zu kommunizieren“, so Michael Ehret, „Um eine werthaltige Entwicklung zu gewährleisten, halten wir häufig die Immobilien auch im Bestand.“

Konträre Publikumsmeinungen

Dr. Alain Thierstein, Professor für Raumentwicklung an der TU München sorgte als Moderator dafür, dass im Publikum anwesende Bürgermeister oder Juristen sich mit durchaus konträren Meinungen einschalten konnten. Die Mehrheit der Gäste stimmte dabei überein, dass die Veranstaltung als Plattform zum Austausch und Impuls für weitere Immobilien-Frühstücke fortgeführt werden soll. (sw)





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