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Future:PropTech Germany: Neues Format feiert gelungene Premiere
20. September 2017

Future:PropTech Germany: Neues Format feiert gelungene Premiere

Auf der Future:PropTech Germany tauschten sich rund 400 Teilnehmer aus 14 Ländern über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der PropTech-Szene aus. Damit feierte die Veranstaltung zum Auftakt einen vollen Erfolg.


Innovativer, interaktiver, kompakter: Mit der ersten Future:PropTech in Berlin hat die ausrichtende blackprintpartners GmbH ein dynamisches neues Veranstaltungsformat nach Deutschland geholt. In Anlehnung an das britische Original sollte das Event auch hierzulande Entscheider und Meinungsführer der Immobilienwirtschaft in entspanntem Rahmen mit den innovativsten digitalen Startups der europäischen PropTech-Szene zusammenbringen, um so das Thema Digitalisierung in der Immobilienbranche voranzutreiben. Die Premiere war blackprintpartners zufolge ein voller Erfolg.

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400 Teilnehmer aus 14 Ländern

Rund 400 Teilnehmer aus 14 Ländern kamen in der In-Location „von Greifswald“ in Berlin-Mitte zusammen. Mit dabei: PropTech-Gründer, digitale Vorreiter, Top-Manager führender Immobilienunternehmen, Business Angels und Venture-Capital-Investoren. Auf dem Programm standen mehr als 30 deutsche und englische Vorträge, Impulsreferate und Panel-Diskussionen. „Die deutsche Future:PropTech soll für Inhalte und Austausch stehen. Daher haben wir die formale Vorstellung der Redner über die Event-App abgewickelt, die Redezeit größtenteils auf 15 Minuten begrenzt und den Zuhörern jederzeit die Möglichkeit zur Interaktion gegeben“, sagt blackprintpartners-Geschäftsführer Alexander Ubach-Utermöhl.

Vorträge mit Begeisterungspotenzial

Die kurze Redezeit der Referenten gepaart mit der hohen Themenvielfalt sorgte für regelmäßige Abwechslung. Dr. Johannes Bruder, COO der Rocket Internet AG, gelang es während seiner Key Note „Startup Trends and Learnings“ schon zu Beginn, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Zumal er eine motivierende Botschaft für die Branche dabeihatte: „It is the golden age of Corporates!“, so Bruder. Zwar sei die „Data Revolution“ bereits in vollem Gange – die in ihr steckenden Chancen für neue Geschäftsmodelle seien aber noch gut für weitere 15 bis 20 Jahre nicht ausgeschöpft. Auch wenn Start-ups regelmäßig Innovation hervorbrächten: Letztlich seien die etablierten Unternehmen im Vorteil. Weil sie über enorme Datensätze verfügten, die sie nun gezielt miteinander verknüpfen und auswerten müssten.

#PropTechBLN

Es waren Impulsreferate wie dieses, die den Tag über unter dem Hashtag #PropTechBLN auch auf Twitter Widerhall fanden. Auf dem Programm standen aber nicht nur Vorträge. Ganz im Gegenteil. Mit den unterschiedlichen Gesprächsformaten in den drei Themenkategorien „Learn“, „Discuss“ und „Invest“ war die Future:PropTech darauf ausgelegt, jeden Teilnehmer abzuholen und einzubinden. Ob in direkten Feedback-Sessions zwischen Investoren und Startups oder beispielsweise dadurch, dass das Publikum während Diskussionen rund um Themen wie Virtual Reality oder moderne Bürolösungen aktiv eingebunden wurde. Per Smartphone konnten die Zuhörer live Fragen stellen, die für alle sichtbar auf eine große Leinwand geworfen und daraufhin durch die Referenten beantwortet wurden.

„The future is bright!”

Während „the original PropTech blogger“ James Dearsley aus Großbritannien einen anschaulichen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in der internationalen PropTech-Szene gab und techem-CEO Frank Hyldmar schilderte, wie er sein Unternehmen digitaler aufstellt, berichteten Startup-Gründer wie Nikolai Roth von Maklaro und Martti Mela von lifelife über Trends in ihren Geschäftsbereichen und von ihren Erfahrungen mit etablierten Unternehmen. Dr. Michael Dahlweid, Chief Medical Officer bei GE Healthcare Digital, nahm die Teilnehmer derweil mit auf einen Exkurs über künstliche Intelligenz in der Pharmabranche und bewies: Der Blick über den Tellerrand lohnt sich. Abgerundet wurde der Tag durch einen Ausblick von Vonovia-COO Klaus Freiberg. Warum sich Immobilienwirtschaft und Digitalisierung nicht mehr voneinander trennen lassen? Weil auch etablierte Unternehmen wie die Vonovia ohne effiziente digitale Strukturen nicht mehr funktionsfähig seien.

Ziel klar erreicht

„Wir haben unser Ziel mit der ersten Future:PropTech in Berlin klar erreicht. Das war ein toller Auftakt“, resümiert Alexander Ubach-Utermöhl und ergänzt: „Darauf bauen wir im kommenden Jahr auf.“ Das Datum für die nächste Future:PropTech steht bereits fest: Sie findet am 13.09.2018 statt. (mh)





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