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Folgenschwerer Versicherungsbetrug: Brandstifter muss 13 Jahre hinter Gitter
19. Juni 2018

Folgenschwerer Versicherungsbetrug: Brandstifter muss 13 Jahre hinter Gitter

Weil ein Mann Geld von seiner Hausratversicherung wollte, löste er in seiner Wohnung einen Brand mit folgenschwerer Explosion aus. Vier Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Das Landgericht Leipzig hat den Täter zu einer langen Haftstrafe verurteilt.


Der Versuch, seine Hausratversicherung zu betrügen, endete für einen 29-Jährigen Leipziger in einer langen Haftstrafe. Das Landgericht Leipzig hat den Angeklagten zu einer Haftstrafe von dreizehneinhalb Jahren, unter anderem wegen besonders schwerer Brandstiftung, schwerer Körperverletzung und versuchten Betrugs verurteilt, wie der MDR berichtet.

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Mann wollte Hausratversicherung abkassieren

Der Angeklagte soll im Oktober 2017 unter Verwendung von mehreren Litern Benzin seine Wohnung in Brand gesetzt und anschließend das Haus verlassen haben. In der Folge kam es zu einer Explosion. Mehrere Menschen im Gebäude wurden zum Teil schwer verletzt. Eine Frau sprang aus Panik vom Balkon ihrer Wohnung im vierten Stock. Außerdem entstand unter anderem durch aus der Wohnung geschleuderte Gegenstände ein Sachschaden von 1,2 Mio. Euro. Der Brandstifter erhoffte sich dadurch, Versicherungsleistungen aus seiner Hausratversicherung zu erhalten.

Anklage lautete auf versuchten Mord

Die von der Staatsanwaltschaft geforderte lebenslange Haftstrafe, die sie unter anderem auf versuchten Mord in elf Fällen stützte, wurde nicht bestätigt. (tos)





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