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Fünf Tipps für ein barrierefreies Zuhause
24. Oktober 2017

Fünf Tipps für ein barrierefreies Zuhause

Anfang Oktober war der Tag der älteren Menschen. co2online hat zu diesem Anlass fünf Tipps für ein barrierefreites Zuhause zusammengestellt. Mit ihnen lassen sich unter anderem die Förderungen für altersgerechtes Wohnen, energetische Sanierung und Einbruchschutz kombinieren.


In Deutschland droht ein Mangel an barrierefreien Wohnungen: Obwohl bereits im Jahr 2030 jeder dritte Bundesbürger über sechzig Jahre alt sein wird, sind laut dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes bisher nur knapp 3% der deutschen Wohnsitze barrierefrei. Dabei sind altersgerechte Wohnlösungen nicht nur etwas für Seniorinnen und Senioren. Auch Familien profitieren von den großzügig geschnittenen Räumen und schwellenlosen Zugängen barrierefreier Immobilien. Zudem lassen sich Maßnahmen für mehr Wohnkomfort im Alter gut mit Umbaumaßnahmen für mehr Einbruchschutz und Energieeffizienz kombinieren. Davon profitieren Eigentümer und das Klima.

Zum internationalen Tag der älteren Menschen hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Rahmen der Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ fünf Tipps gegeben, wie Mieter und Eigentümer ihr Zuhause für den eigenen Lebensabend fit machen.

1. Vorsorge ist besser als Nachsorge:

Eigentümer sollten Barrierefreiheit bereits beim Bau oder Umbau einer Immobilie einplanen. So können sie ihr Haus oder ihre Wohnung im Bedarfsfall weiter nutzen und müssen keine zeit- und kostenintensiven Umbauarbeiten auf sich nehmen.

2. Beratungsangebote nutzen:

Ob einfach eine bessere Beleuchtung oder Standard „Altersgerechtes Haus“ – je nach Haushalt und Bedürfnis gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um Barrieren zu reduzieren. Wohnberatungsstellen bieten individuelle Beratungen an.

3. Fördermöglichkeiten nutzen:

Sowohl beim altersgerechten Neubau als auch bei der nachträglichen Reduzierung von Barrieren helfen öffentliche Fördermittel bei der Finanzierung. Der FördermittelCheck gibt einen Überblick über passende Förderprogramme.

4. Maßnahmen clever kombinieren:

Barrierefreies Wohnen, energieeffiziente Sanierung und besserer Einbruchschutz betreffen teilweise die gleichen Bereiche eines Hauses und lassen sich gut gemeinsam angehen. Förderprogramme unterstützen kombinierte Sanierungen und davon profitiert auch der Immobilienwert.

5. Für Akuthilfe Arzt konsultieren:

Bei akutem Bedarf übernehmen auch Kranken- und Pflegekassen die Kosten für Hilfsmittel oder nötige Umbaumaßnahmen zur Beseitigung von Barrieren. Verlangt wird dafür ein Rezept eines Arztes oder eines Gutachters der Pflegekasse.

Weitere herstellerunabhängige Informationen rund um den Themenbereich Wohnen und Modernisieren im Alter gibt es auf www.unser-haus-sanieren.de.

Über die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“

Die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ wird gemeinsam von ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), dem Bremer Energie-Konsens, der Klimaschutzagentur Region Hannover und der gemeinnützigen Klimaschutzagentur co2online GmbH durchgeführt. co2online ist inhaltlicher Ansprechpartner für das Verbraucherportal www.unser-haus-sanieren.de, das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung zeichnet für der Kampagne zugrunde liegende Forschungsergebnisse verantwortlich. Gefördert wird die Kampagne unter dem Namen „Sanieren 60plus“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. (sw)





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