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Engel & Völkers unterstützt „Dach-Offensive“ gegen Wohnungsmangel
07. Dezember 2018

Engel & Völkers unterstützt „Dach-Offensive“ gegen Wohnungsmangel

Dachgeschosse nutzen um Wohnungsmangel zu bekämpfen – das fordert nicht nur die FDP-Fraktion, sondern auch Engel & Völkers Commercial. Das Potenzial von Dachaufstockungen in Regionen mit erhöhtem Wohnraumbedarf belaufe sich schließlich auf 1,1 Millionen Wohnungen.


Die Vogelperspektive auf deutsche Großstädte offenbart nicht allzu viel: Überwiegend ungenutzte Dachgeschosse. Monotone Satteldächer reihen sich aneinander. Vielerorts behindern starre Vorschriften der Landesbauordnungen sowie der ENEV eine reibungslose Entwicklung dieser Flächen. Schon lange sprechen Stadtplaner, Architekten, Makler und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern davon diese Potenziale zu heben, um auf die Nachfrage nach Wohnraum speziell in Metropolregionen zu reagieren.

Riesige ungenutzte Fläche

Nunmehr wird die Bundesregierung in dem Antrag der FDP-Fraktion aufgefordert, die Ergebnisse einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zu nutzen und die identifizierten rechtlichen Hindernisse zu beseitigen. Engel & Völkers Commercial begrüßt diesen Antrag und den damit einhergehenden Fokus der Politik auf dieses Thema. Verwiesen wird in dem Antrag auf eine Studie der TU Darmstadt aus dem Jahr 2015, die das Potenzial von Dachaufstockungen in Regionen mit erhöhtem Wohnraumbedarf auf 1,1 Millionen Wohnungen mit 84,2 Millionen m2 zusätzlicher Fläche beziffert.

Gerade für stark nachgefragte Lagen interessant

„Nicht selten werden aktuelle Bauvorschriften seitens der Bauämter sehr restriktiv ausgelegt, und damit eine notwendige Entwicklung innerstädtischer Flächen behindert“, erläutert Marc Müller-Kurzwelly von Engel & Völkers Commercial Düsseldorf. „In stark nachgefragten Lagen könnte eine Beseitigung der Genehmigungshemmnisse dazu beitragen, die Lage an den Wohnungsmärkten zeitnah zu entspannen und sogar noch wertschöpfend zu wirken.“ (mh)





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