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Eigenheimbesitzer müssen auf nichts verzichten
17. Mai 2017

Eigenheimbesitzer müssen auf nichts verzichten

Mehr als die Hälfte der Immobilienbesitzer in Deutschland musste für den Kauf der eigenen vier Wände keine Einschränkungen hinnehmen. Wenn überhaupt wird bei Urlaub und Freizeitgestaltung gespart. Das zeigt eine aktuelle Studie. Die Deutschen gehen den Immobilienkauf demnach zudem weiterhin solide an.


Den Traum vom eigenen Haus erfüllt und trotzdem ist noch die Karibik-Reise drin: Die Mehrheit der deutschen Eigentümer (69%) musste ihre Konsumgewohnheiten für das Eigenheim gar nicht oder zumindest nur anfänglich einschränken. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de. Lediglich nicht einmal jeder dritte befragte Eigenheimbesitzer hatte längerfristig mit den finanziellen Auswirkungen des Immobilienkaufs zu kämpfen.

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Eher kurzfristige Einschränkungen

Überhaupt nicht in ihren anderen Lebensbereichen einschränken mussten sich 41% der Befragten. Nach dem Immobilienkauf war für sie immer noch genügend Geld für das Auto, Urlaubsreisen, Hobbys oder den Restaurantbesuch am Wochenende vorhanden. Weitere 13% gerieten nicht in Sparzwang, weil sie ihre Immobilie geerbt haben. 15% der Deutschen mussten zwar in den ersten drei Jahren nach dem Erwerb des Eigenheims kürzertreten, erlangten danach aber wieder schnell ihre finanzielle Freiheit.

Wohneigentum bleibt überwiegend leistbar

Die Deutschen zeigen laut den Studienautoren damit, dass sie den Immobilienkauf weiter solide angehen und sich in der Regel finanziell nicht übernehmen. Hinzu komme, dass für Wohneigentum für die Mehrheit der Deutschen immer noch leistbar ist. Zwar steigen die Immobilienpreise in Städten wie München, Frankfurt oder Hamburg seit 2011 kräftig an. Eine Analyse der bei immowelt.de inserierten Kaufobjekte zeige aber, dass bundesweit weniger als die Hälfte der Deutschen in Gegenden mit mehr als 30% Preissteigerung in den letzten fünf Jahren lebt. Die volle Wucht des aktuellen Immobilienbooms bekommt nur etwa jeder achte Deutsche zu spüren. In ihrer Umgebung sind die Preise für Wohneigentum seit 2011 um mehr als 60% gestiegen.

Reisen auf Platz 1 der Sparliste

Diejenigen, die den Gürtel nach dem Immobilienkauf dann doch enger schnallen mussten, verzichteten vor allem auf Urlaubsreisen (64%). Auf Platz 2 der Einsparliste landen Hobbys sowie Restaurant- und Kinobesuche (50%). Jeder Dritte kauft No-Name-Produkte und gut ein Viertel verzichtet auf den Zweitwagen oder schafft sich ein kleineres Auto an. (mh)





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