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Deutsche nehmen für Baufinanzierungen immer mehr Geld auf
17. August 2018

Deutsche nehmen für Baufinanzierungen immer mehr Geld auf

Die Standardrate für Baufinanzierungen in Deutschland ist laut Dr. Klein auf den niedrigsten Stand seit eineinhalb Jahren gefallen. Auch Tilgung und Zinsbindung haben sich verringert. Die durchschnittliche Darlehenshöhe ist hingegen auf einen neuen Rekordwert gestiegen.


Um die Entwicklung der Marktkonditionen von Baufinanzierungen vergleichbar festzuhalten, errechnet Dr. Klein jeden Monat eine Standardrate. Diese ist im Juli auf von 480 Euro auf ein Jahrestief von 460 Euro gesunken. Dazu trugen unter anderem die zuletzt wieder gesunkenen Bauzinsen bei. Als Trend will Dr. Klein diese Entwicklung aber nicht bezeichnen. Mittelfristig würden die Zinsen vermutlich wieder steigen, auch wenn das Aufwärtspotenzial wegen der angekündigten Zurückhaltung der EZB zumindest für die nächsten sechs Monate begrenzt sei.

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Immer größere Kreditsummen

Die durchschnittliche Darlehenshöhe steigt derweil unaufhaltsam nach oben. Um ihre Wohnung oder ihr Haus zu finanzieren, leihen sich Darlehensnehmer in Deutschland mittlerweile rund 225.000 Euro. Zum Vergleich: Jeweils im Juli der letzten beiden Jahre waren es nur 201.000 Euro, im Juli 2015 betrug die Kreditsumme im Schnitt sogar lediglich 172.000 Euro.

Deutsche nehmen für Baufinanzierungen immer mehr Geld auf
Etwas kürzere Zinsbindungen

Die Dauer der Zinsbindung hat hingegen gegen den langfristigen Trend zuletzt etwas abgenommen. Nachdem Immobilienkäufer seit Februar durchgehend eine Zinsbindung von mindestens 14 Jahren gewählt hatten, waren es im Juli durchschnittlich 13 Jahre und zehn Monate. Vor fünf Jahren waren es durchschnittlich aber nur elf Jahre und acht Monate. Auch die Tilgung wurde im Juli etwas zurückgefahren. Der anfängliche Tilgungssatz sank um 0,08 Prozentpunkte auf 2,77%. Damit befindet sich der Wert auf dem geringsten Niveau seit 2015. Er liegt aber noch deutlich über den laut Dr. Klein empfohlenen 2%. (mh)





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