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Das erwarten Berufsanfänger heute von Arbeitgebern der Immobilienwirtschaft
14. Mai 2018

Das erwarten Berufsanfänger heute von Arbeitgebern der Immobilienwirtschaft

In der Generation Y der 1980 bis 2000 Geborenen gibt es einen grundlegenden Sinneswandel. Vor allem die Einstellung gegenüber dem Arbeitsleben hat sich bei den jungen Deutschen geändert. Welche Folgen das für die Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft hat, zeigt eine aktuelle Studie von Catella.


Catella Research hat nach 2015 erneut eine Umfrage an immobilienwirtschaftlichen Universitäten und Hochschulen des Landes durchgeführt, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Arbeitskräfte von Morgen zu erfassen. In der Grundgesamtheit fanden sich erneut die immobilienwirtschaftlichen Studiengänge der Hochschule Biberach, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, der EBS European Business School Wiesbaden und der Staatlichen Studienakademie Leipzig wieder.

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Neue Anforderungen

Die Mehrheit der Befragten bezeichnet demnach einen hohen technologischen Standard als notwendige Voraussetzung für eine gute Kommunikation im Unternehmen. Neben einer angenehmen Arbeitsatmosphäre und einer gesunden Work-Life-Balance inklusive fairer Entlohnung spielen auch die Komponenten Flexibilität und Mobilität eine wesentliche Rolle bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz.

Jugendliche Ansprache nicht zielführend

In Bezug auf die richtige Ansprache der Generation Y sollten Arbeitgeber der Studie zufolge aber nicht zu kreativ sein. „Die oftmals bewusst jugendlich gehaltene Form der Ansprache und Kommunikation ist nicht unmittelbar erfolgversprechend“, erläutert Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. „Fast scheint es so, dass Attribute, die eher für eine konservative Struktur im Geschäftsleben stehen, die Erwartungen der jungen Leute bestimmen.“

Gehalts- und Karriereaspekte bleiben wichtig

Trotz allem Sinneswandel der Generation Y bleiben Gehalts- und Karriereaspekte weiterhin mit Abstand die wichtigsten Aspekte der Arbeitgeberwahl. Entgegen der oftmals geäußerten Erwartungshaltung seitens der Immobilienunternehmen nutzt hingegen die Mehrheit der Befragten nutzt kaum Bewertungstools um sich ein Bild vom potenziellen Arbeitgeber zu machen.

Zuversicht bei der Jobsuche

Die Zuversicht der potenziellen Arbeitnehmer ist groß. Die überwiegende Mehrheit der Befragten geht davon aus, in weniger als vier Monaten einen Arbeitsplatz im immobilienwirtschaftlichen Bereich zu finden. Begehrteste Berufsfelder sind Projektentwicklung und Real Estate Asset Management. (mh)

Die vollständige Analyse ist zu finden unter www.catella.com/research.





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