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Bundeslandvergleich: So viel Geld verheizen die Deutschen
04. Dezember 2017

Bundeslandvergleich: So viel Geld verheizen die Deutschen

Im Saarland zahlen Familien am meisten für Gas – im Osten ist Heizen teurer als im Westen. Das zeigt eine Analyse der Tarifexperten von Verivox. Größer als die regionalen Preisunterschiede sind jedoch die Sparmöglichkeiten durch einen Anbieterwechsel.


Gas ist so günstig wie lange nicht. Dennoch kommen für eine Familie meist jährliche Heizkosten im vierstelligen Bereich zustande. Zudem ist Gas nicht überall gleich teuer: Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh werden – je nach Wohnort – im Durchschnitt zwischen 1.300 und 950 Euro fällig. Das zeigt eine Analyse der Tarifexperten von Verivox.

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Im Saarland am teuersten, höhere Kosten im Osten

Im Saarland zahlen Familien am meisten für Gas – durchschnittlich über 1.300 Euro Heizkosten fallen hier jährlich an. Ganze 350 Euro günstiger ist es für Verbraucher in Berlin. Hier zahlt ein Musterhaushalt im Schnitt etwa 950 Euro. Vergleichsweise teuer ist es auch in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen – in allen vier Ländern liegt der Preisindex über 1.200 Euro.

In den alten Bundesländern liegt das Preisniveau rund 70 Euro tiefer als in den neuen. Ein wichtiger Preisfaktor sind die Netznutzungsentgelte, die Gasversorger an die Netzbetreiber für die Nutzung der Leitungen zahlen müssen. Die Netzkosten machen über ein Viertel des Gaspreises aus, sie liegen im Osten durchschnittlich 50 Euro über Westniveau.

Anbieterwechsel lohnt mehr als Wohnortswechsel

Besonders in teuren Bundesländern lohnt es sich nach Wegen zu suchen, günstiger heizen zu können. Dafür muss jedoch keinesfalls der Wohnort gewechselt werden. Den regionalen Preisunterschieden von bis zu 350 Euro stehen auch Preisunterschiede zwischen allerorts verfügbaren Gastarifen von durchschnittlich bis zu 590 Euro gegenüber. „Gas ist zwar insgesamt günstiger geworden, das heißt aber nicht, dass alle Verbraucher automatisch günstiger heizen“, mein Verivox-Experte Köster-Niechziol. Insbesondere, wer noch nie den Anbieter gewechselt habe und folglich in der teuren Grundversorgung ist, könne mit einem Wechsel jede Menge Geld sparen. Falsch machen könne man dabei nichts. "Ein Wechsel geht ganz schnell und ist für Verbraucher kostenlos. Die Versorgung mit Gas ist dabei stets gewährleistet, dafür gibt es eine gesetzliche Garantie", so Köster-Niechziol.

Stärken Sie Ihr Profil und profitieren Sie von den Wechselvorteilen Ihrer Kunden

Mit einem Strompreis-Vergleicher wie etwa von Verivox sparen Berater für Ihre Kunden und zugleich ihr Profil als Berater und profitieren finanziell davon. Für jeden erfolgreichen Wechsel gibt es eine Provision von Verivox. Einfach im IKC-Portal registrieren, die Vergleichsrechner der Tarif-Experten von Verivox auf der eigenen Website einbinden und nutzen. Der Bundesverband für die Immobilienwirtschaft (BVFI) hat zudem für seine Mitlieger ein Kooperationsangebot mit Verivox abgeschlossen. Mehr Informationen hierzu unter: www.praxisverband.de/verivox.htm. (sw)





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