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Berlin ist der attraktivste Einzelhandelsstandort in Deutschland
15. November 2018

Berlin ist der attraktivste Einzelhandelsstandort in Deutschland

Berlin weist die attraktivsten Rahmenbedingungen für Investitionen in innerstädtische Geschäftshäuser in Deutschland auf. Zu diesem Ergebnis kommt der German High Street Index 2018, eine bundesweite Studie des internationalen Immobilien-Investmentmanagers Savills.


Die deutsche Hauptstadt verweist bei der Attraktivität für Einzelhandelsinvestment München auf den zweiten Platz. Die bayerische Landeshauptstadt hatte in der letzten Erhebung aus dem Jahr 2016 noch das Ranking angeführt. Die Studie stellt für Berlin eine verbesserte Kaufkraft fest, die von einem starken Bevölkerungs- und Beschäftigungswachstum sowie einem steigenden Wohlstandsniveau genährt wird. Zudem gewinnt Berlin als Start-up-Hochburg und als eines der beliebtesten Reiseziele Europas weiter an Bedeutung.

Regensburg beste mittelgroße Stadt

Regensburg erreichte – wie schon 2016 – Rang 6. Dies ist die beste Platzierung einer mittelgroßen Stadt und damit das einzige Regionalzentrum in den Top Ten. Die größte Stadt der Oberpfalz weist herausragende Standortbedingungen auf, zu denen zum Beispiel die Universität mit mehr als 20.000 Studierenden zählt. Trotz zweier Einkaufszentren ist die Regensburger Innenstadt weiter für namhafte Einzelhandelsketten interessant. Den größten Sprung nach oben machte Leipzig, das um ganze 43 Plätze auf Rang 12 kletterte. Noch einmal spürbar verbesserte soziodemografische und kommunale Rahmenbedingungen und nicht zuletzt positive Einzelhandelskennziffern waren dafür verantwortlich. Deutlich nach oben ging es auch für süddeutsche Mittelstädte wie Fürth (+13 auf Rang 11), Konstanz (+14 auf Rang 15) und Offenburg (+39 auf Rang 22).

Umfassende Analyse

Der Savills IM German High Street Index analysiert 120 deutsche Städte hinsichtlich ihrer Rahmenbedingungen für Investments in innerstädtische Geschäftshäuser. Er zielt darauf ab, attraktive und solide Investitionsstandorte zu identifizieren, die sich für die Diversifizierung von Immobilienportfolios eignen. Der Index verwendet quantitative Benchmarks, wobei soziodemografische, sozioökonomische und kommunale Kriterien sowie Einzelhandelsindikatoren genutzt werden. Er gruppiert 16 Gesamtindikatoren in vier Kategorien, die entsprechend ihrer Relevanz für den Einzelhandel gewichtet werden. (mh)





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