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Baufinanzierungen bleiben trotz höherer Summen und Raten solide
19. März 2018

Baufinanzierungen bleiben trotz höherer Summen und Raten solide

Höhere Monatsrate und steigende Kreditsummen. So stellt sich die aktuelle Situation bei Baufinanzierungen in Deutschland dar. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Dr. Klein. Dennoch bleibe die Situation sicher.


Der langsame Anstieg der Baufinanzierungszinsen hat sich auch im Februar fortgesetzt: Die Standardrate legte um vier Euro auf 470 Euro zu. Damit befindet sie sich in etwa auf dem Niveau des höchsten Wertes des Vorjahres (August: 469 Euro). Man muss allerdings nicht weit zurückblicken, bis sich diese vermeintliche Rekordsumme relativiert: 2015 lag die Standardrate in acht Monaten über dem aktuellen Niveau.

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Darlehensvolumen immer größer

Die durchschnittliche Höhe der Immobiliendarlehen ist im Februar ebenfalls erneut gestiegen. Das Kreditvolumen von mittlerweile 212.000 Euro übertrifft den bisherigen Höchstwert vom Dezember 2017. Der Trend zeigt somit weiter klar nach oben. Mit Blick auf die Immobilienpreise, die Dr. Klein im Trendindikator Immobilienpreise (DTI) auswertet, sei zumindest kurzfristig keine Entspannung zu erwarten.

Lange Zinsbindungen und hohe Tilgungsraten

Zwar steigt der benötigte Kredit für die Finanzierung des Hauses oder der Wohnung – im Verhältnis zu deren Wert verschulden sich die Darlehensnehmer aber nicht stärker: Der fremdfinanzierte Anteil am Immobilienwert, der Beleihungsauslauf, sinkt leicht auf 79,74%. Darlehensnehmer vereinbaren im Durchschnitt eine Zinsbindung von knapp 14 Jahren – so lang wie seit Ende 2015 nicht mehr. Verbunden mit einem zwar leicht sinkenden, aber immer noch hohen Tilgungssatz von 2,89% lässt das laut Dr. Klein auf stabile Immobilienfinanzierungen schließen. (mh)





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