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Baufinanzierung: Junge Familien profitieren trotz KfW-Verschärfung
26. April 2018

Baufinanzierung: Junge Familien profitieren trotz KfW-Verschärfung

Der Traum von den eigenen vier Wänden beschäftigt Viele. Da sich die Zinsen seit längerer Zeit auf einem historisch niedrigen Niveau befinden, befeuert dies zusätzlich die Überlegungen. Doch ist das auch für junge Familien leistbar?


Spätestens wenn Paare Nachwuchs erwarten – oder der Kinderwunsch bereits vor Kurzem in Erfüllung gegangen ist – erscheint die Anschaffung eines Eigenheims sowohl aus räumlichen Gründen aber auch im Hinblick auf die eigene Altersvorsorge als ein konsequenter und richtiger Schritt. Vor allem jungen Familien erschwert das Fehlen von genügend Rücklagen oftmals die Verwirklichung des Vorhabens. Die meisten Banken setzen in der Regel rund 25% der Gesamtsumme als verfügbares Eigenkapitel voraus. Doch sowohl Förderungen als auch eine spezielle Gestaltung des Kreditvertrages, helfen die individuell passende Baufinanzierung zu realisieren.

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Unterstützung durch KfW und Bundesländer

Zukünftige Häuslebauer, die bei der Immobilienfinanzierung Geld sparen möchten, nehmen oftmals die zinsgünstigen Kredite der KfW-Bank in Anspruch. Auch die Kombination mit attraktiven KfW-Zuschüssen erleichtert die finanzielle Last zusätzlich und wird von einigen Institutionen teilweise als Aufwertung des Eigenkapitals eingestuft. Dabei gelten die Konditionen sowohl für neue als auch gebrauchte Objekte. Die Höhe des Darlehens darf allerdings maximal 50.000 Euro oder 100% der förderfähigen Kosten betragen. Einige Programme bieten die Möglichkeit von tilgungsfreien Jahren und stellen Kreditnehmern so zusätzliche Flexibilität in Aussicht. Besonders „153 Energieeffizient Bauen“ und „151/152 Energieeffizient Sanieren“ erfreuen sich großer Beliebtheit und wurden erst zum 17.04.2018 angepasst. So können Zinsen nur noch für zehn – statt wie bisher für 20 – Jahre festgeschrieben werden und die bereitstellungsprovisionsfreie Zeit verkürzt sich von zwölf auf sechs Monate. Kostenfreie Sondertilgungen sind nicht mehr möglich. Aber auch Kommunen sowie Bundesländer bieten attraktive Fördermaßnahmen speziell für junge Familien. Voraussetzung hierbei ist jedoch häufig ein bestimmter Einkommensrahmen. Eine professionelle Beratung im Vorfeld hilft das Einsparpotential größtmöglich auszuschöpfen.

Sonderausgaben mitbedenken

Was für die Gestaltung eines Vertrags mit der Bank grundsätzlich gilt: Kreditnehmer mit einem durchschnittlichen Einkommen müssen ausreichend Spielraum für die monatliche Belastung einplanen. Auf diese Weise haben sie optimalerweise genügend Mittel für angemessene Freizeitgestaltung und Puffer bei unerwarteten Ausgaben rund um das junge Familienleben. Auch eine lange Zinsbindung sowie Sondertilgungen helfen aktuell dabei, die Belastung auf Dauer zu reduzieren, so Baufi24.de. Ist die Anschaffung eines Eigenheims eher ein mittelfristiges Ziel, sollten Interessierte sich mit dem Konzept des Bausparens vertraut machen, da sie so unter gewissen Bedingungen im weiteren Verlauf profitieren. Soll der Traum vom Haus verwirklicht werden, stellt sich die Frage nach der passenden Finanzierung. (sw)





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