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Baudarlehen im Schnitt etwas teurer
11. August 2017

Baudarlehen im Schnitt etwas teurer

Der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) zeigt, dass Baudarlehen im Juli im Durchschnitt etwas teurer geworden sind. 461 Euro Durchschnittsrate bedeuten aber immer noch ein historisch niedriges Niveau. Kreditnehmer scheinen zudem auf weiterhin niedrige Bauzinsen vertrauen.


Im Juli zahlen mussten Kreditnehmer für Baufinanzierungen etwas mehr zahlen. Die durchschnittliche Monatsrate für ein Darlehen von 150.000 Euro mit 2% Tilgung, 80% Beleihungsauslauf und zehnjähriger Sollzinsbindung ist im Vergleich zum Vormonat von 458 auf 461 Euro gestiegen. Das ist der höchste Mittelwert seit Februar 2016.

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Historisch niedriges Niveau

Laut Dr. Klein liegt die Standardrate damit aber immer noch auf einem niedrigen Niveau. Bis Oktober 2014 betrug die Monatsrate mehr als 500 Euro, Ende 2013 sogar noch über 600 Euro. Die durchschnittliche Darlehenshöhe bleibt unverändert bei 201.000 Euro. Auch der Tilgungssatz (2,84%) und der Beleihungsauslauf (79,3%) sind relativ konstant geblieben. Die Nachfrage nach Annuitätendarlehen bleibt mit einem Anteil von 77,5% auf Rekordniveau.

Vertrauen auf niedrige Zinsen

Wenig Bewegung ist bei den Forward-Darlehen festzustellen. Ihr Anteil ist um 0,1 Prozentpunkte auf 11,5% gestiegen. Das lasse den Rückschluss zu, dass Kreditnehmer auf weiterhin niedrige Bauzinsen vertrauen. Nur gut jeder zehnte Anschlussfinanzierer nutzt die Möglichkeit, sich mit dem so genannten Forward-Aufschlag die jetzigen Zinsen lange im Voraus festzuschreiben. Im Februar dieses Jahres war noch fast jede fünfte Finanzierung ein Forward-Kredit. (mh)





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