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10 Zahlen zum Wohnraum in Deutschland
11. Juni 2018

10 Zahlen zum Wohnraum in Deutschland

Wohnraum ist ein Deutschland zunehmend ein rares Gut. So lautet die weit verbreitete Meinung zu den deutschen Wohnungsmärkten. Doch wie ist es tatsächlich um den Wohnraum bestellt? ImmoCompact hat 10 Zahlen dazu kurz & knapp zusammengefasst.


348.128

Baugenehmigungen wurden deutschlandweit im Jahr 2017 erteilt. Im Vorjahr waren es noch 375.388.

7,3%

beträgt damit der Rückgang im gesamten Jahr an genehmigten Wohnungsbauten. Und auch Anfang 2018 war die Zahl der Genehmigungen rückläufig.

Um 41%

ist die Zahl der Genehmigungen für Wohnheime eingebrochen. Nur noch etwa 15.000 wurden 2017 genehmigt.

305.991

Baumaßnahmen waren neu errichtete Gebäude. Gut 42.000 waren Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Mindestens 350.000

Wohnungen umfasst der eigentliche Bedarf an Neubauten pro Jahr. Damit konnte der Nachfrageüberhang am deutschen Wohnungsmarkt erneut nicht abgebaut werden.

Im 9.

Jahr in Folge ist der Nachfrageüberhang damit in Deutschland gestiegen.

Rund 1 Mio.

Wohnungen fehlen laut einer Schätzung der Deutschen Bank derzeit insgesamt in der Bundesrepublik, wenn man der Nachfrage gerecht werden wollte.

91 m2

stehen den Bundesbürgern im Schnitt als Wohnungsgröße zur Verfügung. Dabei gibt es ein deutliches Ost-West-Gefälle. In Westdeutschland sind es 96 m2, in Ostdeutschland nur 79 m2.

19%

weniger Wohnraum haben Menschen in den deutschen Stadtstaaten als in Flächenländern der Republik zur Verfügung.

118 m2

beträgt der Durchschnitt, wenn Immobilien von Eigentümern bewohnt werden. Bei vermietetem Wohnraum sind es hingegen nur 71 m2. (mh)





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