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10 Zahlen zu deutschen Haus- und Wohnungspreisen
22. Januar 2018

10 Zahlen zu deutschen Haus- und Wohnungspreisen

Die Haus- und Wohnungspreise in Deutschland befinden sich seit vielen Jahren im Höhenflug. Doch wie teuer sind Häuser und Wohnungen heute im Schnitt? Welche regionalen Unterschiede gibt es dabei? Und wie stark haben die Preise in den letzten Jahren angezogen? Das zeigen 10 Zahlen zu den deutschen Haus- und Wohnungspreisen – zusammengefasst von ImmoCompact.


4.129 Euro pro m2

kosten neue Wohnungen im Mittel in Hamburg. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Dr. Klein. Damit stellt die Hansestadt das mit Abstand teuerste Bundesland dar. Nur Bayern kann mit 3.953 Euro noch halbwegs mithalten.

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9.555 Euro

beträgt die Preisspanne je m2 bei Hamburger Neubauwohnungen. In diesem Punkt wird die Hansestadt allerdings von Bayern getoppt. Im größten Flächenland der Republik beträgt der Unterschied zwischen günstigster und teuerster Wohnung stolze 11.371 Euro.

29,5%

haben die Durchschnittspreise in Bayern innerhalb eines Jahres zugelegt. Spitzenreiter ist aber nicht der Freistaat, sondern das Saarland. Hier legten die Preise im ersten Halbjahr 2017 im Schnitt um 43,3% im Vergleich zum Vorjahr zu.

1.455 Euro

zahlen Wohnungskäufer in Sachsen-Anhalt pro m2. Damit ist das Bundesland das klare Schlusslicht. Auf dem vorletzten Platz liegt Thüringen mit einem Durchschnittspreis von 1.613 Euro pro m2. Das Saarland hat die beiden Letztplatzierten mit nun 1.774 Euro pro m2 überholt.

In 13 von 16

deutschen Bundesländern sind Häuser im Mittel günstiger als Wohnungen. Nur in Bremen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt ist es umgekehrt der Fall.

Nur 17 Euro

je m2 kosten Wohnungen in Baden-Württemberg mehr als Häuser. Damit ist es das einzige Bundesland, in dem die beiden Immobilienarten relativ ausgeglichene Preise haben.

1.144 Euro

beträgt der Medianpreis für bestehende Häuser in Sachsen-Anhalt. Das ist der günstigste Wert aller Arten und Regionen und zudem gerade einmal etwas mehr als ein Drittel des Medianpreises von Bestandshäusern in Hamburg.

Mit -4,4%

ist die Preisentwicklung in Thüringen gegen den Trend stark rückläufig gewesen. Mit Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mussten im ersten Halbjahr zwei weitere ostdeutsche Bundesländer eine negative Preisentwicklung bei Wohnungen hinnehmen.

0 von 16

Bundesländern haben hingegen bei Häusern eine negative Preisentwicklung ausgewiesen. Schlusslicht ist hier Thüringen mit einem Plus von lediglich 0,6%.

2.615 Euro pro m2

beträgt die Differenz zwischen bestehenden und neu gebauten Wohnungen in Bayern. Das ist mehr als in jedem anderen Bundesland. Zum Vergleich: In Hamburg sind neu gebaute Wohnungen nur 761 Euro teurer als Bestandswohnungen. (mh)





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