„Virtuelle Touren sparen über 80% des müßigen Besichtigungstourismus“ | ImmoCompact - Nachrichten
AssCompact - Facebook AssCompact - Twitter AssCompact - Xing

„Virtuelle Touren sparen über 80% des müßigen Besichtigungstourismus“
19. Juni 2018

„Virtuelle Touren sparen über 80% des müßigen Besichtigungstourismus“

Virtuelle Besichtigungen liegen im Trend. Für teilweise unter 10 Euro pro Immobilie lässt sich damit schließlich ein Großteil des für alle Parteien lästigen Besichtigungstourismus einsparen. Doch auf die reine Tour allein will sich der deutsche Vorreiter Ogulo nicht mehr verlassen. Vielmehr will das PropTech mit zahlreichen Zusatzfeatures bei den Maklern punkten.


Herr Trezek, was genau bietet Ogulo an?

Ogulo bietet Immobilienvermittlern ein System, bestehend aus einer 360°-Kamera und unserer Software, mit dessen Hilfe sie ihren gesamten Immobilienbestand ohne fremde Hilfe und ohne IT-Vorkenntnisse in Virtual Reality präsentieren können.

Anzeige
Warum lohnt sich eine solche Virtual-Reality-Tour?

Wir kriegen von unseren Kunden stets das erfreuliche Feedback zugespielt, dass der virtuelle Rundgang eine Win-win-Situation für alle am Immobilienvermarktungsprozess Beteiligten darstellt. Im Grunde genommen spart die virtuelle Tour dem Auftraggeber, dem Makler und dem Interessenten über 80% des müßigen Besichtigungstourismus.

Sehr beliebt ist das Instrument bei der Vermarktung provisionsschwacher Immobilien, da hier in der Regel wegen des niedrigen Immobilienpreises eine große Käufergruppe zusammenkommt, die ein Übermaß an Betreuung in Form von Besichtigungsterminen etc. seitens des Immobilienmaklers benötigt. Der in Aussicht stehende Ertrag für den Makler ist im Umkehrschluss aufgrund des niedrigen Preises zu gering, sodass sich eine vollumfängliche Betreuung meistens nicht wirklich lohnt. Die wertvolle Zeit, die man hierbei einspart, kann der Immobilienprofi somit wieder in die wichtigste Aufgabe setzen: den Einkauf, wobei der virtuelle Rundgang glücklicherweise dabei hilft, sich als dienstleistungsbereiter und professioneller Immobilienvermittler zu positionieren.

Was kosten die Ogulo-Services?

Eine virtuelle Tour gibt es bei uns bereits für unter 10 Euro pro Immobilie.

Wie wollen Sie sich von der Konkurrenz abheben?

Als wir 2012 starteten, mussten wir relativ dicke Bretter bohren, da ein derart digitales Instrument zu dem Zeitpunkt nur wenige Personen aus der bis dato noch stark analog arbeitenden Immobilienwelt begeisterte. Die Durststrecke hat sich aber gelohnt, denn mittlerweile weiß jeder Immobilienvermittler, dass er in der heutigen Zeit sich und seine Prozesse mit digitalen Instrumenten hinterfragen muss. Zur Sensibilisierung des Marktes hat unser Wettbewerb natürlich beigetragen, was uns wiederum glücklicherweise in die Karten spielt. Denn als First-Mover und mit der Ambition, stets ein Produkt mit einem dezidierten Umfang an Funktionen zu schaffen, das unsere Kunden wirklich weiterbringt, fahren wir sehr gut.

Welche Zusatzoptionen können Makler und Eigentümer wählen?

Eine beliebte Funktion ist die virtuelle Raumgestaltung, mit dessen Hilfe der Makler seinen Kunden wiederum suggeriert, wie eine renovierungsbedürftige Immobilie aussehen könnte bzw. wie hoch ihr Potenzial ist. Diese Visualisierung wird auch gerne genutzt, um Neubauten, die sich noch in der Projektierung befinden, entsprechend zu visualisieren. Weiterhin bieten wir Services wie die Schönwetter-Funktion oder die automatische Grundrisserstellung an. Letzteres basiert auf der Möglichkeit, Räume mithilfe unserer virtuellen Touren auszumessen, womit wir wiederum dem Makler einen aufbereiteten, kolorierten- und möblierten Grundriss zur Verfügung stellen.

Bekommen die Kunden auch eine Auswertung des Nutzerverhaltens?

Das ist tatsächlich die Funktion, die von unseren Kunden am meisten geschätzt wird. Nachdem der Immobilienmakler seinem Kunden den Zugang zur passwortgeschützten 360°-Tour offeriert, können wir ihm zeigen, welcher Interessent sich wie lange und wie oft die virtuelle Tour in welchem Raum und zu welcher Uhrzeit angeschaut hat. Mithilfe dieser wertvollen Informationen kann der Makler mit gestärkter Brust in die anschließende Preisverhandlung gehen. (mh)

Dieser Artikel ist ursprünglich erschienen in ImmoCompact 02/2018. Das vollständige E-Paper der Ausgabe können Sie hier sowie untenstehend lesen und downloaden.





ImmoCompact Abonnement

Sie wollen den ImmoCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des ImmoCompact Newsletters und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Mietpreisbremse ist ein Musterwerk der Symbolpolitik. Trotz aller Warnungen aus der Branche wollte die Bundesregierung sie unbedingt durchsetzen. Kurz vor der Wahl kommt die Einsicht von oberster Stelle. Hoffentlich war dies nicht die letzte Einsicht – denn die Wohnungs- und Immobilienpolitik der vergangenen Jahre ist ein einziges Debakel.